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Erlangen: Notgemeinschaftsunterkunft Rathenaustraße geschlossen

Pressemeldung vom 23. Dezember 2016, 12:43 Uhr

Die Flüchtlingsnotunterkunft in der Rathenaustraße ist geschlossen. Alle Flüchtlinge, die dort noch untergebracht waren, konnten auf Grund der gesunkenen Zugangszahlen in andere Unterkünfte verteilt werden. „Wir sind froh, dass wir diese prekäre Unterbringung von Schutzsuchenden beenden können“, sagte die für Flüchtlingsfragen zuständige Bürgermeisterin Elisabeth Preuß. Die zunächst als Notunterkunft zur Erstaufnahme geschaffene Einrichtung war wegen des großen Bedarfs zuletzt auch zur dauerhaften Unterbringung von Geflüchteten genutzt worden. In der Rathenaustraße konnten den Flüchtlingen jedoch keine Kochmöglichkeiten geboten werden, die Schlafabteile waren aus Licht- und Belüftungsgründen nicht abgedeckt. Die Folge war unzureichender Schutz gegen Lärm. Wie die Stadt mitteilte, wurde die Notgemeinschaftsunterkunft am Weichselgarten, in der ähnliche Bedingungen herrschten, ebenfalls geschlossen. Als Notunterkunft wird in Erlangen nun nur noch eine Erstaufnahmeeinrichtung am Wetterkreuz für rund 350 Geflüchtete durch die Regierung von Mittelfranken betrieben. „Mein besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen, dem Arbeiter-Samariter-Bund als Betreiber der Unterkunft und dem Erlanger Sicherheitsservice. Unter diesen schweren Bedingungen haben sie ihr Möglichstes getan, die Situation für alle so gut wie möglich zu gestalten. Danken möchte ich aber auch den Immobilienbesitzern, die uns so kurzfristig geholfen haben“, sagte Preuß.

Quelle: Stadt Erlangen

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