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Erlangen: Stadt und Landkreis – Berufsschulunterricht für Flüchtlinge

Pressemeldung vom 23. Juli 2015, 10:37 Uhr

Stadt und Landkreis kümmern sich gemeinsam um den Unterricht von berufsschulpflichtigen Asylbewerbern und Flüchtlingen. Vor wenigen Tagen trafen sich auf Einladung von Oberbürgermeister Florian Janik und Landrat Alexander Tritthart dazu zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung, um die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Unterricht für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge zu schaffen.
Mit dieser herausfordernden Aufgabe soll die Grundlage für eine berufliche Perspektive der jungen Menschen eröffnet werden. Die Berufsschulen Herzogenaurach/Höchstadt und Erlangen haben dafür Berufsintegrationsklassen eingerichtet. Um die sprachliche, gesellschaftliche und berufliche Integration der jungen Menschen zu fördern, vermitteln die Berufsschulen neben dem alltagspraktischen Erwerb der deutschen Sprache auch lebensweltliche Themen wie z.B. das Leben in Deutschland oder den Umgang mit Alltagssituationen. Grundkenntnisse über das deutsche Schul- und Ausbildungssystem sowie Berufsbilder und -felder gehören ebenfalls dazu. Der Besuch der Berufs-integrationsklassen soll auf die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung vorbereiten. Gemeinsam wird derzeit ein pädagogisches Konzept entwickelt. Neben den originären schulischen und ausbildungsspezifischen Belangen sehen sich die Schulleitungen und Lehrkräfte mit einer Vielfalt von Themen konfrontiert, die im Schulalltag nicht geklärt werden können. Ein Austausch darüber gehörte u.a. zu den Inhalten der ersten Veranstaltung mit OB und Landrat.

Quelle: Stadt Erlangen

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