Energiewechsel

Erlangen: Zukunftsrat sieht Metropolregion als Modellregion für Gesundheit

Pressemeldung vom 28. Februar 2012, 15:12 Uhr

Die Empfehlungen des Zukunftsrates der Bayerischen Staatsregierung, die gestern offiziell vorgestellt wurden, stoßen in der Hugenottenstadt auf große Zustimmung. Vor allem die Hinweise zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens treffen die Bestrebungen Erlangens auf den Punkt. „Diese Vorschläge zu wegweisenden Projekten zur Förderung von Forschung und Innovation unterstreichen die Richtigkeit meiner Entscheidung zum Amtsantritt als Oberbürgermeister im Jahr 1996, die Chancen für eine zukunftsfähige kommunale Wirtschaftspolitik in den Bereichen Gesundheit und Medizintechnik zu sehen“, kommentierte Erlangens Stadtoberhaupt Siegfried Balleis die Empfehlungen des Zukunftsrates in einer ersten Stellungnahme. „Mit unserer konsequenten Entwicklung Erlangens zu einem Zentrum für Medizintechnik ist es uns gelungen, die Stadt zum Vorreiter für die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) sowie für ganz Bayern zu machen“, blickte der Oberbürgermeister, der seit Herbst letzten Jahres auch EMN-Ratsvorsitzender ist, zurück.

In seinen Empfehlungen für zukunftsfähige Entwicklungen in Bayern für die nächsten beiden Dekaden gibt die mit Wissenschaftlern und Vertretern von Interessensverbänden besetzte unabhängige Expertengruppe der Metropolregion große Zukunftschancen, sich als optimale Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Als beispielhaft benennt der Zukunftsrat den Verein Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg, in dem über 100 hoch spezialisierte Forschungseinrichtungen sowie international führende und zugleich auch viele heranwachsende Unternehmen aktiv sind und der seit 2010 zum nationalen Spitzencluster durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ernannt wurde. Mit einer staatlichen Förderung von rund 40 Millionen Euro arbeiten die Partner im Netzwerk daran, die Versorgungsprozesse wie auch die Strukturen der Gesundheitssysteme zu verbessern. Bayern besitze damit Alleinstellungspotenziale, auf die weiter aufgebaut werden könne, so die Zukunftsforscher.

Quelle: Stadt Erlangen

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis