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Fürstenfeldbruck: Sichere Wiesn

Pressemeldung vom 13. September 2013, 10:25 Uhr

Jedes Jahr nimmt die Zahl an Sexualstrafdelikten und allgemeinen Straftaten wie Körperverletzung und Diebstahl wegen erhöhtem Alkoholkonsum auf dem Oktoberfest zu. Junge Frauen und Mädchen werden leichter Opfer von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung. Auch dieses Jahr beginnt die Aufklärung und Information über dieses tabuisierte Thema rechtzeitig vor dem diesjährigen Oktoberfest mit der Kampagne „Pfotn weg, i mog ned!“

Damit der Besuch des anstehenden Oktoberfestes auch für alle BesucherInnen des Landkreises ein Vergnügen bleibt, beteiligen sich die Gleichstellungsstelle und die Fachstelle Jugendschutz und Prävention im Landratsamt Fürstenfeldbruck an der Aktion „Pfotn weg, i mog ned – Sichere Wiesn für Mädchen und Frauen“. Im Landkreis werden die Flyer „Pfortn weg- i mog ned“ an allen Schulen verteilt, mit dem Anliegen, dass sich Mädchen, Frauen und Angehörige schon im Vorfeld mit den Besonderheiten auf der Wiesn auseinandersetzen. Die praktischen Hinweise stärken Frauen und Mädchen und zeigen ihnen Möglichkeiten auf, wie sie selbst für ihre Sicherheit sorgen können. Prävention – Vorbeugung bzw. Verhinderung von sexueller Gewalt – ist der Leitgedanke.
Darüber hinaus ist es den Fachstellen ein besonderes Anliegen im Rahmen des kommunalen Alkohol-Präventionsprojekts „HaLT“ über Präventionsstrategien gerade im Hinblick auf riskanten Alkoholkonsum bei jungen Menschen zu informieren. Oft ist Alkoholkonsum unter Jugendlichen meist in Form von Gruppenritualen fest in die Abendplanung integriert und gerade das Rauschtrinken auf dem Oktoberfest ist mit höherem, teils rituellem Wert belegt.

Damit ein Wiesnbesuch nicht im Krankenhaus oder schlimmer endet erhalten die Schüler und Schülerinnen zusätzliche Informationen zum Thema Alkoholkonsum, damit sie Augenmaß entwickeln und das eigene Limit nicht aus den Augen verlieren.

Für Erwachsene und Eltern, die wesentliche Partner in der Prävention sind, gibt es bei der Fachstelle Jugendschutz und Prävention sowie den „HaLT“ – Standort Partnern in Fürstenfeldbruck weiterführende Handlungsempfehlungen zum Thema Alkoholkonsum.

Quelle: Landratsamt Fürstenfeldbruck

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