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Fürstenfeldbruck: Am 01.01.1992 trat das neue Betreuungsrecht in Kraft

Pressemeldung vom 27. Juni 2012, 13:57 Uhr

Bereits am 22.05.1992 wurde der Betreuungsverein von der damaligen Landrätin, Frau Grützner, gegründet. 20 Jahre blicken wir nun auf eine erfolgreiche Arbeit zurück.

Vielen volljährigen Bürgern, die wegen einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen oder geistigen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr besorgen können, konnten wir helfen.

Betreuung bedeutet nicht Entmündigung, sondern will die notwendige Hilfe gewähren und gleichzeitig die Eigenständigkeit der Betreuten im größtmöglichen Umfang wahren. Im Vordergrund steht dabei, auf die persönlichen Wünsche und Lebensvorstellungen des Betreuten Rücksicht zu nehmen.

Der Betreuer ist gesetzlicher Vertreter und wird vom Vormundschaftsgericht bestellt. Auch die Aufgabenbereiche werden festgelegt.

Selbstverständlich kann die hilfsbedürftige Person jemanden seines Vertrauens vorschlagen. Vor Bestellung eines Betreuers werden Betroffene persönlich angehört, Angehörige können sich äußern. Ein Gutachten eines Sachverständigen über die Notwendigkeit der Betreuung wird eingeholt.

Gerne beraten wir auch Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Betreuung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung haben. Unsere Beratungen erfolgen kostenlos.
Zwei erfahrene hauptamtliche Betreuerinnen (Sozialpädagogin – Soziologin) helfen den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern.

Quelle: Landratsamt Fürstenfeldbruck

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