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Karlstadt: Heiße Tipps für die Biotonne im Sommer

Pressemeldung vom 29. Mai 2017, 16:24 Uhr

Sommerliche Temperaturen erfordern einen besonders sorgfältigen Umgang mit der Biotonne. Durch gute Brutbedingungen und ausreichend vorhandene Nahrungsgrundlage können im Sommer vermehrt Fliegenlarven (Maden) ausschlüpfen. Kommt es zu Faulprozessen in der Biotonne entstehen oft üble Gerüche. Beides lässt sich nur mit ein wenig Vorarbeit eindämmen:

? Die Biotonne an einem kühlen, schattigen Platz aufstellen. ? Verschmutzte Behälter bei Bedarf reinigen/ausspülen. ? Als erste Schicht geknülltes Zeitungspapier zum Aufsaugen von Feuchtigkeit in die Biotonne geben. ? Feuchte Bioabfälle antrocknen lassen und in Zeitungspapier einschlagen, um ggf. Feuchtigkeit aufzusaugen. ? Keine sogenannten „Biomüllbeutel“ verwenden, die im Handel als Biomüllbeutel mit der Bezeichnung „kompostierbar“ oder „biologisch abbaubar“ angeboten werden. Diese Beutel verrotten in der Kompostieranlage nicht schnell genug und müssen dort aussortiert werden. ? Die organischen Abfälle nicht in die Biotonne pressen. Mangelnde Luftzirkulation begünstigt Faulprozesse, die schlechten Geruch entstehen lassen. ? Strauch- oder Häckselgut zur besseren Belüftung unter die Küchenabfälle mischen. ? Grasschnitt wenn möglich antrocknen lassen. ? Der Deckel der Behälter muss geschlossen sein, um Fliegen keine Nahrungsquelle zu bieten. ? Die Biotonne bei jeder Abholung zur Leerung bereitstellen, auch wenn die Tonne noch nicht voll ist. ? Die Biotonne nach der Entleerung bei gutem Wetter offen stehen lassen, damit sie austrocknen kann. ? Sollten trotz dieser Vorkehrungen Maden geschlüpft sein, hilft eine dünne Schicht Gartenerde oder Sand (3 – 5 cm) um die Maden vom Behälterrand fernzuhalten.

Wer diese Hinweise beachtet, kann im Sommer Maden und üble Gerüche reduzieren!

Quelle: Landratsamt Main-Spessart

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