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Kaufbeuren: Benefizkonzert für Hinterbliebene des Tänzelfest-Opfers geplant

Pressemeldung vom 3. September 2013, 09:56 Uhr

Spätaussiedler aus Kasachstan (34) verstarb nach Schlag gegen den Kopf / Hilfe für Frau und Kinder des Getöteten / Möglicherweise rechtsextremer Hintergrund / Überregionale Aufmerksamkeit Konzert in der Kaufbeurer Zeppelinhalle „Kaufbeuren ruckt zsamma“ (7. Dezember 2013) Von einem Todesfall wurde das diesjährige Kaufbeurer Tänzelfest überschattet. Ein 34-jähriger Spätaussiedler aus Kasachstan – Familienvater von zwei kleinen Kindern – wurde von einem 36- Jährigen aus Thüringen, der dem rechten Milieu angehört, so heftig niedergeschlagen, dass er im Krankenhaus verstarb. Ob ein ausländerfeindliches Tatmotiv vorlag, müssen die Gerichte klären. Der Vorfall erregte deutschlandweites Interesse. Den Kaufbeurer Musiker Doc Fetzer erschütterte die Tat mit ihren Folgen so sehr, dass er über Facebook spontan die Initiative „Kaufbeuren ruckt zsamma“ ins Leben rief, um der Familie des Verstorbenen zu helfen. Mit dem Erlös eines am 7. Dezember 2013 in der Zeppelinhalle (Kaufbeuren) geplanten Benefizkonzertes sollen die Angehörigen finanziell unterstützt werden. Die Resonanz auf Fetzers Vorschlag war gewaltig: Binnen weniger Tage schlossen sich über 1.200 Mitglieder seiner Initiative an. Knapp 20 Bands, Comedians und Einzelkünstler – überwiegend aus der Region Kaufbeuren – wollen sich aktiv an der Benefizveranstaltung beteiligen. Die Musikrichtungen reichen von Blues über Rock, Independence, Bachata, Merengue, Kizomba Reggae, Rap, Hip Hop bis hin zu Folk. Mehrere Sponsoren und die Stadt Kaufbeuren unterstützen die Aktion, Oberbürgermeister Stefan Bosse hat die Schirmherrschaft übernommen. Hinweise für die Medien: Die Medien werden gebeten, über das Benefiz-Konzert zu berichten und bereits im Vorfeld auf die Veranstaltung hinzuweisen. Weitere Informationen folgen. Der Veranstalter steht gern für Interviews zur Verfügung.

Quelle: Stadt Kaufbeuren

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