Energiewechsel

Kaufbeuren: freiflug boarding sagt der Langeweile den Kampf an

Pressemeldung vom 26. Mai 2015, 12:28 Uhr

Die ersten Workshops zum diesjährigen freiflug-Festival haben stattgefunden

Anstatt sich nach dem letzten Schultag vor den Pringstferien direkt ins Ferienprogramm oder alternativ in den Chillmodus zu stürzen, kamen am vergangenen Freitag über 40 Teilnehmer in die Musikschule, um sich kreativ auszutoben.
Wie Tage lang probten die bunt zusammengewürfelte Teilnehmergruppe, zwischen 12 und 60 Jahren alt, mit Sebastian Schwab, Rainer von Vielen, Mitch Oko und Dan le Tard, gemeinsam als die Band Rainer von Vielen bekannt, für die freiflug-Performance am 13. Juni auf der Kaiser-Max-Straße.
Dabei ging es den Künstlern ganz besonders darum, den Teilnehmern etwas Bleibendes, einen Erfahrungsschatz, mit zu geben und sie zu animieren, sich und die eigenen Ideen einzubringen. Sebastian Schwab, als künstlerischer Leiter für freiflug 2015 und 2016 engagiert, sagt dazu: „Ich bin beeindruckt, was für Talente sich hier offenbaren. Und vor allem imponiert mir, dass sich im Laufe der Proben bei den Jugendlichen der Mut entwickelt hat, sich zu äußern, sich hinzustellen und zu sagen, was man denkt.“

Um diesen Punkt dreht sich das diesjährige freiflug boarding. Die Künstler wollen gemeinsam mit den Teilnehmern zeigen, dass es sich lohnt, aktiv zu werden, dass jeder etwas gegen die Langeweile in seinem Leben/seiner Stadt/seinem Alltag tun kann und dass das überall möglich ist.

Die freiflug-Macher erhoffen sich von der kostenlosen Veranstaltung am 13. Juni zum einen natürlich hochwertige und gutgelaunte Unterhaltung, zum anderen soll sie Lust machen auf 2016, interessierten Kaufbeurern einen Einblick in die künstlerische Arbeit zu geben und zum aktiven Mitmachen bei freiflug animieren.
Als Fazit zu den ersten beiden Workshoptagen lässt sich sagen, dass alle Beteiligten – Veranstalter, Künstler und Teilnehmer – sehr zuversichtlich auf die Veranstaltung blicken. Es ist den Künstlern gelungen, trotz der kurzen Probenzeit mit den Teilnehmern ein anspruchsvolles Programm zu entwickeln und in der heterogenen Gruppe einen Teamgeist zu entwickeln. Oder wie es ein Jugendlicher formuliert hat: „Die haben’s echt drauf!“

Das Festival 2015 und 2016
Das Festival zeigt künstlerische Ausdrucksformen, die sich in ihrem Ursprung auf der Straße ausgebildet haben und die ohne große technische Anforderungen spontan dort umsetzbar sind.
Das Besondere daran: Junge Kaufbeurer Bürger inszenieren gemeinsam mit professionellen Künstlern die Altstadt. Die Stadt ist Kulisse, Projektionsfläche und Bühne des Festivals. Jugendkulturelle Ausdrucksformen wie Trendsportarten, Street Dance oder Street Art und klassische Kulturformen wie Blasmusik oder Stepptanz treffen aufeinander und werden zu einer einzigartigen Performance kombiniert.

Quelle: Stadt Kaufbeuren

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