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Landsberg am Lech: Etatlücke gefährdet die 37. Austragung der Bayern Rundfahrt

Pressemeldung vom 7. Dezember 2015, 11:26 Uhr

Für die 37. Austragung der Bayern Rundfahrt vom 24. bis zum 29. Mai 2016 gibt es noch kein grünes Licht: Aktuell fehlen im Etat der Veranstaltung noch rund 300.000 Euro. Sollte sich die Etatlücke nicht bis zum 20. Dezember schließen lassen, muss auf eine Austragung von Deutschlands einzigem Etappenrennen für Radprofis im Jahr 2016 verzichtet werden.

«Wir stehen in Verantwortung gegenüber unseren Partnern, insbesondere gegenüber den Etappenstädten und auch den Teams, die für das kommende Jahr Planungssicherheit benötigen. Daher müssen wir bis zum Ende dieses Jahres entscheiden, ob die Rundfahrt stattfinden kann oder nicht», erklärt Rundfahrtleiter Ewald Strohmeier. «Mit den vorgesehenen Etappenstädten sind wir übereingekommen, dass wir die Rundfahrt wie geplant durchführen, wenn sich bis zum 20. Dezember neue Optionen zur Finanzierung der Rundfahrt ergeben.» In den vergangenen Monaten haben die Organisatoren mit Hochdruck daran gearbeitet, neue Partner für die Rundfahrt zu gewinnen, die auch bereit sind, die Weiterentwicklung der Veranstaltung insbesondere hinsichtlich einer höheren TV-Reichweite mitzutragen.

Sollte ein Aussetzen der Veranstaltung 2016 notwendig sein, werden die Veranstalter weiter für eine Fortführung des Rennens nach 2016 kämpfen: «Wir werden die in den vergangenen Monaten geführten Gespräche fortsetzen, um dann ab 2017 die Bayern Rundfahrt als erfolgreiches und attraktives Rennen durchführen zu können. Wir hatten 2015 eine perfekte Veranstaltung, die gezeigt hat, dass der Radsport in Deutschland beim Publikum bestens ankommt und die Massen begeistert. Wir werden uns weiter engagieren, damit in Deutschland die Vielfalt des Spitzensports eine Zukunft hat und Deutschland auch weiterhin international erfolgreiche Radsportler hervorbringen kann», sagt Ewald Strohmeier.

Quelle: Landsberg am Lech

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