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Main-Spessart: Dienstjubiläen und Verabschiedungen in gemeinsamer Feierstunde von Landratsamt und Klinikum Main-Spessart

Pressemeldung vom 18. November 2011, 08:41 Uhr

In einer gemeinsamen Feierstunde von Landratsamt und Klinikum Main-Spessart gratulierte
Landrat Thomas Schiebel im Gesundheitspark Marktheidenfeld zum 25., 40. und sogar zum
50. Dienstjubiläum. Gleichzeitig verabschiedete er langjährige und verdiente Mitarbeiter in
den wohlverdienten Ruhestand.

Landrat Thomas Schiebel bestätigte in seiner Rede den Arbeitsjubilaren und Ruheständlern
mit ihrer Arbeit dazu beigetragen zu haben, dass sich die Landkreisbehörde mit ihren
öffentlichen Einrichtungen positiv darstellen könne und von den Bürgerinnen und Bürgern
akzeptiert und anerkannt werde. „Ein Datum mag noch so krumm sein, irgendwann wird eine
runde Sache daraus“, so Landrat Schiebel. Am Anfang scheine das Arbeitsleben wie eine
endlose Zeit, besonders heute, wo das Rentenalter in immer weitere Ferne rücke. Dass die
Jahre immer schneller verflögen läge nicht nur am Alter, sondern vor allem daran, dass man
immer mehr Verantwortung übertragen bekomme und die Intensität beruflicher Anspannung
zunehme. Nicht nur in der freien Wirtschaft seien die Anforderungen an jeden einzelnen
gestiegen, sondern auch im öffentlichen Dienst. Besonders dem Pflegepersonal in den
Kranken- und Seniorenheimen werde immer mehr abverlangt. Jedes Berufsleben habe auch
Ecken und Kanten und deshalb sei das 25., 40. oder sogar das 50. Arbeitsjubiläum mit
Sicherheit ein Grund zu feiern, wandte sich Landrat Schiebel an die Jubilare. Es falle ihm
immer wieder schwer, Mitarbeiter in den Ruhestand zu verabschieden, denn er verliere nur
ungern treue und bewährte Kollegen. Aber „Sie haben Ihren Ruhestand verdient und ich
wünsche Ihnen hierfür alles Gute, vor allem Gesundheit und ich hoffe, dass Sie immer gerne
an Ihre Zeit in unserem Hause zurückdenken werden. Seien Sie wertgeschätzt“, so Landrat
Schiebel.

Der Personalratsvorsitzende des Klinikums Main-Spessart, Albrecht Christ, machte in seiner
Ansprache deutlich, dass in unserer heutigen schnelllebigen Zeit 25, 40 oder gar 50 Jahre
„eine kleine Ewigkeit“ seien und bedankte sich bei den Jubilaren für die geleistete Arbeit und
ihre Treue. Gleichzeitig wies er auf die zahlreichen Veränderungen im öffentlichen Dienst
hin. Insbesondere die Krankenhäuser, aber auch die Verwaltung bekämen den ständig
wachsenden Leistungsdruck und die immer geringer werdenden Geldmittel heftig zu spüren.
Die Lobby des öffentlichen Dienstes in der Bevölkerung sei schlecht. Dabei müssten die
Beschäftigten für ihren „sicheren Arbeitsplatz“ viele Opfer bringen und sich etwa mit
niedrigen Lohnerhöhungen, oftmals sogar Nullrunden, zufrieden geben.

Die Personalratsvorsitzende des Landratsamtes, Bettina Klein, bezeichnete die Begriffe
„Familie“ und „Büro“ als wesentliche Bezugsrahmen unseres Alltages. Sie bestimmten
unsere Identität, bewegten uns emotional am meisten und formten unsere Persönlichkeit. Es
sei wichtig, dass man seiner Arbeit mit Enthusiasmus nachgehe, denn nur dann könne man
auch andere begeistern. Sie forderte die Arbeitsjubilare auf, ihre Arbeit – auch nach so
langer Zeit – nicht als Routine anzusehen, sondern als Herausforderung. Den Ruheständlern
wünschte sie nicht nur ein „Happy End“ des Berufslebens, sondern auch eine glückliche Zeit,
in der sie sich nun mehr um ihre Familien und ihre Hobbies kümmern könnten.

Quelle: Pressestelle im Landratsamt Main-Spessart

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