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Main-Spessart: Mobil sein mit dem Bürgerbus

Pressemeldung vom 10. Juli 2015, 11:52 Uhr

Unter dem Motto „Bürger fahren für Bürger“ sind deutschlandweit in den vergangenen Jahren viele Initiativen auf den Weg gebracht worden, um die Mobilität insbesondere für die wachsende Gruppe älterer Menschen im ländlichen Raum zu verbessern. Die auf ehrenamtlichem Engagement basierenden Bürgerbusse stellen eine Ergänzung zum ÖPNV dar und fahren gezielt wichtige Haltepunkte wie Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, aber auch schlecht erreichbare Wohngebiete oder Stadt- und Ortsteile an. Auch in einigen Kommunen im Landkreis Main-Spessart wurde der Bedarf erkannt und erste Überlegungen zur Einrichtung eines Bürgerbusses angestellt. Die Aktualität des Themas zeigte sich am großen Teilnehmerkreis des vom Regionalmanagement des Landkreises organisierten Workshops „Auf dem Weg zum Bürgerbus“: 37 Interessierte aus verschiedenen Gemeinden, darunter Bürgermeister, Kreisräte und Seniorenbeiräte, besuchten den halbtägigen Workshop im Gemündener Rathaus, um sich intensiv mit der Frage „Wie initiiere ich einen erfolgreichen Bürgerbus?“ zu beschäftigen. Zum Einstieg präsentierte die Zeller Bürgermeisterin, Anita Feuerbach, mit dem bereits seit 2003 fahrenden Bürgerbus in Zell a. Main ein gelungenes Beispiel. Als Hauptreferent konnte der Vorsitzende von Pro Bürgerbus NRW, Franz Heckens, gewonnen werden, der aufgrund langjähriger Erfahrungen mit insgesamt 120 Bürgerbus-Projekten in Nordrhein-Westfalen wichtige Grundlagen vermitteln und wertvolle Tipps geben konnte. Rechtliche und organisatorische Fragen der Teilnehmer wurden beantwortet, und auch der Austausch zwischen den Gemeinden kam nicht zu kurz. So gaben vor allem die Mitglieder des Bürgerbus-Vereins aus Kreuzwertheim, dessen Bus am 2. Juli seine erste Runde drehte, ihre Erfahrungen an die anderen Teilnehmer weiter.

Quelle: Pressestelle im Landratsamt Main-Spessart

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