Energiewechsel

Main-Spessart: Sie müssen das Rad nicht neu erfinden

Pressemeldung vom 4. Mai 2015, 13:54 Uhr

Agenda 21-Arbeitskreis Soziales bietet Hilfe bei Barrierefreiheit und Inklusion

Sie müssen das Rad nicht neu erfinden, wir helfen bei Barrierefreiheit und Inklusion. Mit dieser Botschaft wenden sich die Mitglieder des Agenda 21-Arbeitskreises Soziales an alle Verantwortungsträger in den kommunalen Gremien im Landkreis Main-Spessart. Die demographische Entwicklung, digitales und vernetztes Leben, Mobilität, Migration, Inklusion, Barrierefreiheit sind gesamtgesellschaftliche Zukunftsthemen. In vielen kommunalen Gebietskörperschaften, bei Leader oder ILEK (Integrierte Ländliche Entwicklungskonzepte) wird dies ausführlich bearbeitet.

Ziel des Arbeitskreises Soziales ist es, Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Menschen mit eingeschränkter Mobilität wie Rollstuhlfahrer, Rollator fahrende Personen oder auch junge Familien mit Kinderwägen brauchen Lebensräume ohne Hürden. Blinden und sehbehinderten Menschen helfen Blindenschrift oder taktile, akustische bzw. kontrastreiche Leitsysteme für ein selbstständiges Unterwegs sein. Hörgeschädigte Menschen kommen mit einer induktiven Höranlage oder Audioguide besser durch das Leben. Menschen mit einer geistigen Behinderung benötigen Informationen in einer leicht verständlichen Sprache. Alle Menschen mit Behinderungen wollen auch bei Apps und Internetseiten barrierefrei durch den Alltag kommen. Dazu sind einstellbare Schriftgröße und Kontrast oder das Vorlesen des Textes wichtig, schreiben die Mitglieder des Arbeitskreises.

Mit Barbara Ast, Behindertenbeauftragte des Landkreises Main-Spessart, Bezirksrat Johannes Sitter, Gräfendorf, Dr. Rolf Janiak, Arnstein, Beauftragter der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke im Landesverband Bayern e.V., Manfred Hartmann, Arnstein, Selbsthilfegruppe für Schwerhörige Main-Spessart und Renate Müller, Retzbach, Blinden- und Sehbehindertenberaterin für Main-Spessart, berät und hilft ein kompetentes und erfahrenes Team. Hilfesuchende können sich gerne an Ilse Krämer, Agenda 21-Beauftragte im Landratsamt, Tel. 0 93 53 – 793 / 11 – 11, E-Mail IlseKkraemer@Lramsp.de, wenden.

Die nächste Sitzung des Arbeitskreises Soziales findet am 19. Mai um 17 Uhr im Hotel Mainpromenade, Karlstadt statt. Mit Eberhard Imhof, dem Vorsitzenden vom Hotel- und Gaststättenverband wird über barrierefreien Tourismus und Gaststättenräume im Landkreis Main-Spessart gesprochen und Sakine Azodanlou, die Integrationsbeauftragte der Stadt Karlstadt gibt einen Kurzbericht über die Inklusion bei Migranten. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Quelle: Pressestelle im Landratsamt Main-Spessart

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