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Memmingen: Feldherr Wallenstein auf der Landesgartenschau

Pressemeldung vom 25. Juni 2012, 15:03 Uhr

Stadt Memmingen präsentiert sich in Bamberg

Mit einem vielfältigen Bühnenprogramm zeigte sich Memmingen auf dem Landesgartenschaugelände in Bamberg. Eine bunte Mischung aus Memminger Blumenkönigin, Trachtenverein, Stadtgarde und soldatischen Gruppen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges brachte den Besuchern der Landesgartenschau die Vielfalt, das Traditionsbewusstsein und die Geschichtsträchtigkeit Memmingen dar. Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke begrüßte seinen Amtskollegen Dr. Ivo Holzinger zu Beginn der ersten Auftrittsreihe und zeigte sich von der Vielzahl der mitgereisten Darsteller beeindruckt. Schließlich durfte er sich mit OB Dr. Holzinger und LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll in das Goldene Buch der Stadtgarde eintragen.

Über einhundert Memmingerinnen und Memminger verschiedenster Vereine machten sich auf den Weg vom schwäbischen Memmingen nach Bamberg. Dort präsentierten sie ihre Heimatregion und ihre einzigartigen Heimatfeste einem großen Publikum. Neben dem alljährlichen Fischertag wird in Memmingen alle vier Jahre mit Wallenstein ein europaweit einzigartiges Historienspiel veranstaltet. Über 4 500 Mitwirkende spielen vom 29. Juli bis 5. August diesen Jahres die Zeit des Jahres 1630 nach, als inmitten des Dreißigjährigen Krieges der Feldherr Wallenstein mit seinem großen Heer in Memmingen sein Lager aufschlug. Darsteller verschiedenen Gruppen und der des Feldherrn, Albrecht Wenzel Eusebius von Wallenstein, höchstpersönlich berichteten, wie es zu dieser Zeit zuging und was die Besucher im Sommer in Memmingen erwartet. Daneben stellte die Memminger Stadtgarde sich und den Fischertag vor. Der mitgereiste Stadtbüttel verlas dazu auf fränkischem Boden die Ankündigung des Memminger Fischertages. In die Welt der schwäbischen Trachten, Tänze und Mundart entführte der Memminger Trachtenverein. Beim vorgetragenen Gedicht „Mir Memminger“ vom Heimatdichter F. W. Hermann zeigte sich, dass das Publikum doch gewisse Probleme hatte, der schwäbischen Mundart zu folgen. Passend zur Landesgartenschau gehörte auch die Memminger Blumenkönigin Bettina I., die Feuerlilie, zur städtischen Delegation. Sie berichtete von ihrem Amt, ihrer Person, aber auch davon, dass Memmingen regelmäßig blüht. Großer Beliebtheit erfreuten sich ihre mitgebrachten Rosen, aber auch die am Memmingen-Stand verteilten Taschen mit Informationsmaterial. Zahlreiche Besucher versprachen ein Wiedersehen zu den Memminger Heimatfesten.

Quelle: Stadt Memmingen – Hauptamt / Pressestelle

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