Energiewechsel

Memmingen: Kleine Golfer bezwingen große Fußballer

Pressemeldung vom 16. Juli 2015, 11:39 Uhr

Golfclub Memmingen weiht neue Footgolf-Anlage ein

Memmingen (dk). Mit einem kleinen Eröffnungsturnier hat der Golfclub Memmingen sein neues Footgolf-Feld eingeweiht. Die ersten Bälle schossen der Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Memmingen, Thomas Reinhardt, und FCM-Abwehrspieler Edgar Weiler. Mit der Einrichtung eines Footgolf-Spielfeldes folgt der Golfclub Memmingen einem sportlichen Trend, der weltweit immer mehr Beachtung findet. Für die Kombination aus Fußball und Golf steht auf Gut Westerhart ein Teil des zum 9-Loch-Akademieplatz ausgebauten Platzes zur Verfügung. Ab 2016 wird das Spielfeld auf 18 Löcher erweitert.

Den Vergleichswettkampf zwischen Fußballern und Golfern bei der Eröffnungsrunde entschied das Bubenteam des Golfclubs Memmingen mit 225 Schüssen des gesamten Teams (fünf Personen) für sich. Die Jugendlichen setzten sich knapp vor der Fußballmannschaft (230) um Reinhardt, Weiler & Co. sowie weiteren Mannschaften durch. Sehr zur Freude von Clubmanager Christian Montén: „Das haben unsere Jungs super gemacht. Womöglich geht es anders aus, wenn die Fußballer öfter bei uns trainieren. Auch eine Runde Golf wäre ein gutes Training – Footgolf ist aber schon einmal ein guter Einstieg“, sagte Montén und fügte hinzu: „Es freut mich sehr, dass der FC Memmingen uns bei der Einweihungsfeier der Footgolf-Anlage unterstützt hat.“

„Ich bin überrascht wie anspruchsvoll Footgolf ist – das hätte ich mir etwas einfacher vorgestellt. Wer kein Ballgefühl oder wenig Gespür für die richtige Distanz hat, der tut sich hier garantiert schwer. Für mich und meinen Trainerkollegen Christian Braun ist die Footgolf-Anlage eine zusätzliche Option für eine Trainingseinheit – ich denke, wir kommen bald wieder. Footgolf ist zudem eine willkommene Abwechslung und macht großen Spaß“, sagte FCM-Coach Thomas Reinhardt.

Das Footgolf-Spielfeld auf Gut Westerhart ist öffentlich und kann nach einer Anmeldung im Clubbüro von Fußballgolfern wie Golfern genutzt werden. Eine Mitgliedschaft oder Platzreife ist für das Footgolf nicht nötig. Bälle können vor Ort ausgeliehen werden.

Kleine Regelkunde:
Eine auf dem Rasen fixierte Fußballkugel markiert die Stelle für den ersten Schuss auf dem Footgolf-Feld des Golfclubs Memmingen. Die komplette Länge der Bahnen (Löcher) beträgt zwischen 40 und 220 Metern. Als Hindernisse sind auf den sehr schmalen Spielbahnen Holzstämme, Steine und andere natürliche Hindernisse eingebaut. Wie beim Golf gibt es für jede Bahn eine vorgegebene „Par-Zahl“. Sie soll eine Richtlinie sein für die Anzahl der Schüsse, die voraussichtlich benötigt werden. Die maximale Anzahl der Schüsse für jede Bahn beträgt das zweifache der Par-Angabe: Ist der Ball zum Beispiel auf einer mit Par 4 veranschlagten Bahn nach acht Schüssen (inklusive Strafpunkte) immer noch nicht eingelocht, werden für diesen Spieler automatisch neun Punkte notiert (4+4+1). Bei Par 3 sind es sieben Punkte (3+3+1), bei Par 5 elf (5+5+1) usw..

Einen Strafpunkt gibt es beispielsweise, wenn der Ball eines Spielers die mit weißen Pflöcken markierte Ausgrenze überschreitet oder über das hohe Gras oder Unkraut (Rough) hinausfliegt. In dem Fall muss von der ursprünglichen Stelle nochmals gespielt werden. Der Spieler erhält einen Strafpunkt, der Schuss ins Aus kommt ebenfalls in die Wertung. Die Par-Angabe ist ebenso wie die Länge der gespielten Bahn auf der „Scorercarte“ ersichtlich, die jeder Spieler zu Beginn erhält und in die er seine Resultate einträgt. Ziel des Spiels ist es, den Fußball in einem Loch unterzubringen, das einen Durchmesser von rund 80 Zentimeter hat. Der Spieler oder das Team mit den wenigsten Punkten gewinnt.

Quelle: Denkinger – Kommunikation

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