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Neumarkt i.d.OPf.: Barrierefreiheit der Geschäfte in der Neumarkter Altstadt

Pressemeldung vom 19. Mai 2015, 15:19 Uhr

Ohne Barrieren Einkaufen gehen, keine Hindernisse im Restaurant, keine anderen Wege nehmen müssen – was so einfach und selbstverständlich klingt, ist in deutschen Innenstädten eher die Ausnahme als die Regel. Die Stadt Neumarkt zählt zu den Modellkommunen des Förderprogramms „Bayern barrierefrei 2023“, ein Konzept zur Aufarbeitung der Defizite im öffentlichen Raum und dementsprechenden Lösungsmöglichkeiten wurde bereits erstellt. Nun wird im Rahmen des Flächen- und Leerstandsmanagements die Barrierefreiheit der Geschäfte in der Neumarkter Altstadt untersucht. Neben dem Aspekt der Generationenfreundlichkeit ist die Barrierefreiheit auch zugleich ein wichtiger Standortfaktor sowohl für Kunden als auch für zukünftige gewerbliche Mieter in der Altstadt. Ausgerüstet mit einem wissenschaftlich ausgearbeiteten Kriterienkatalog werden in der Woche nach Pfingsten ab Dienstag, dem 26.05.2015, Studierende der Georg-August-Universität Göttingen in Neumarkt unterwegs sein und hierbei Geschäfte aufsuchen und begutachten. Die Aktion wird organisiert vom Flächen- und Leerstandsmanagement und findet im Rahmen einer universitären Exkursion für Göttinger Geographie-Studierende statt; betreut werden die Studierenden von Prof. Dr. Joachim Vossen und Dr. Thomas Wieland vom Büro Institut für Stadt- und Regionalmanagement. Alle Geschäftsbetreiber der Altstadt werden ausdrücklich um Teilnahme gebeten. Die Begutachtung dauert nur wenige Minuten. Die Einzelergebnisse werden selbstverständlich nicht veröffentlicht, sehr wohl können die Geschäftsinhaber auf Wunsch gerne „ihr“ Ergebnis erhalten.

Quelle: Stadt Neumarkt i.d.OPf.

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