Energiewechsel

Neumarkt i.d.OPf.: „Eine Welt – Unsere Verantwortung“ – Stadt unterstützt Kleinprojekte mit finanziellem Zuschuss

Pressemeldung vom 8. Mai 2017, 14:13 Uhr

Bei einem Pressetermin im Bürgerhaus begrüßte Oberbürgermeister Thomas Thumann die Vertreterinnen und Vertreter der Projekte, die im Rahmen des städtischen Förderprogramms „EINE WELT Unsere Verantwortung“ bisher umgesetzt wurden. Das Aktionsprogramm „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ der Stadt Neumarkt greift das Motto der Zukunftscharta der Bundesregierung auf, die als Beitrag Deutschlands zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen entwickelt wurde. In der Agenda 2030 geht es darum, die so-genannten 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG’s -Sustainable Development Goals) in den Fokus zu rücken. Einige dieser Ziele sind „Armut beenden“, „Ernährung sichern“, „Bildung für alle realisieren“, „Schutz der Ökosysteme“ bis hin zu „Klima umfassend schützen“. Weiterhin kann das städtische Förderprogramm als direkter Beitrag für die Umsetzung des UNESCO Weltaktionsprogramms für eine „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gelten. Wichtige Ziele sind die Stärkung und Mobilisierung der Jugend sowie die Förderung der nachhaltigen Entwicklung auf lokaler Ebene. Die Neumarkter Projektträger zeigten beim Pressetermin die Vielfalt der Möglichkeiten zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung auf: Die Berufsschulstufe des Heilpädagogischen Zentrums der Lebenshilfe Neumarkt e.V. entwickelte ein Schülercafé, in dem fair gehandelte Produkte verkauft werden. Der Eine Welt Laden Neumarkt e.V. hat die beiden Bildungsangebote „Eine Welt macht Schule“ und „Der ökologische Fußabdruck“ entwickelt. Die Schülerinnen und Schüler der Übergangsklasse an der Mittelschule West erstellten einen Kalender mit Motiven aus ihren Herkunftsländern Syrien, Irak, Afghanistan und Ukraine. An der Theo-Betz-Grundschule wurde die Arbeitsgruppe „Eine Welt“ eingerichtet, die u.a. ein „faires und regionales Frühstück“ veranstaltete. Mit dem Projekt „Bärenstark -der Beerengarten an der Mittelschule West“ haben die Jugendlichen die Möglichkeit für ökologisches Gärtnern erhalten, das auch das Miteinander an der Schule fördert. Ralf Mützel, Leiter des Amtes für Nachhaltigkeitsförderung, weist darauf hin, dass fortlaufend neue Anträge gestellt werden können. Förderzusagen erfolgen nach inhaltlicher Prüfung und im Rahmen der verfügbaren Mittel (bis zu einer Gesamtsumme in Höhe von insgesamt 10.000 Euro pro Jahr). Projektideen in Neumarkt, die einen eindeutigen Bezug zu den globalen Nachhaltigkeitszielen haben und zur Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Entwicklung beitragen, können eingereicht werden. Beispielhafte Handlungsfelder sind Klima- und Ressourcenschutz, Naturerleben und Naturschutz, Fairer Handel und Entwicklungszusammenarbeit, Ernährung und Landwirtschaft, bürgerschaftliches Engagement und Integration. Die Projekte müssen neu entwickelt werden und gehören nicht zu den Kernaufgaben des Trägers. Es können Sachausgaben bis zu einer maximalen Summe in Höhe von 1.000 Euro pro Projekt bezuschusst werden. Eine Co-Finanzierung durch Eigenmittel und/oder sonstige Finanzquellen ist möglich und erwünscht! Projektvorschläge können von Neumarkter Organisationen und Einrichtungen wie z.B. Vereinen, Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten und Bildungsträger eingereicht werden. Der Antragsteller muss in jedem Fall eine Rechtsform und eine bestimmte Organisationsstruktur vorweisen und seinen Wirkungskreis im Stadtgebiet Neumarkt haben.

Quelle: Stadt Neumarkt i.d.OPf.

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