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Neumarkt i.d.OPf.: Freude über „Grünes Licht“ der Regens-Wagner-Stiftung

Pressemeldung vom 6. Oktober 2011, 12:02 Uhr

Neubau der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe soll in Neumarkt entstehen

„Ich freue mich sehr, dass meine Gespräche mit den Vertretern der Regens-Wagner-Stiftung Lauterhofen zu einem guten Ergebnis geführt haben und der Stiftungsrat grünes Licht für den Neubau der Schule in Neumarkt gegeben hat.“ Oberbürgermeister Thomas Thumann hat mit großer Zufriedenheit die Nachricht des Stiftungsrates der Regens-Wagner-Stiftung Lauterhofen aufgenommen, der sich grundsätzlich für einen Neubau der staatlich anerkannten privaten Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe in Neumarkt ausgesprochen hat. „Damit erreichen wir eine weitere Stärkung Neumarkts als Schulstandort und es werden neue Arbeitsplätze geschaffen“, ist Oberbürgermeister Thumann überzeugt. Der Neubau der Schule soll an der Freystädter Straße auf der freien Fläche hinter der geplanten Senioren- und Fachpflegeeinrichtung des Investors Weidlich erfolgen. Nach der grundsätzlichen Zustimmung des Stiftungsrates stehen in der nächsten Zeit nun Abstimmungsgespräche an, bei denen die Details geklärt und die Planungen vorangetrieben werden sollen. Dies soll, so Oberbürgermeister Thumann wie bisher schon bei den Vorbereitungsgesprächen in enger Kooperation zwischen der Regens-Wagner-Stiftung Lauterhofen und der Stadt Neumarkt erfolgen.
In der neuen Fachschule der Stiftung in Neumarkt sollen rund 100 bis 120 Fachschüler unterrichtet werden. Gerade die hohe Zahl der Schüler sei ein Grund, dass die Stiftung für einen Neubau plädiere, da die Räumlichkeiten in Lauterhofen auf Dauer für die Zahl zu beengt erscheinen. Neben der Fachschule sollen auf dem Gelände in Neumarkt später auch Angebote für Menschen mit Behinderung von Regens Wagner Lauterhofen verwirklicht werden. Beispielsweise wird an Wohn- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Schädel-Hirn-Trauma oder Offene Dienste gedacht. Wie Stiftungsvorstandsmitglied Gerhard Reile erläuterte, werden für die nötigen Baumaßnahmen hohe Investitionen der Stiftung in Neumarkt erforderlich sein. Für ihn wie für Schwester Hildegard biete Neumarkt in mehrerer Hinsicht gute Möglichkeiten für die Vorhaben. Unter anderem spreche die zentrale Verkehrslage für Neumarkt und erleichtere den Schülerinnen und Schülern die Erreichbarkeit. Aber auch das Umfeld einer attraktiven Stadt sei ein Pluspunkt für Neumarkt. Darüber hinaus eröffnen sich in der Stadt gerade unter dem Gesichtspunkt der „Inklusion“ hervorragende Möglichkeiten für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft.

Quelle: Stadt Neumarkt i.d.OPf.

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