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Neumarkt i.d.OPf.: Lösung für Parken im Umfeld NeuerMarkt vorgestellt

Pressemeldung vom 24. Juli 2015, 09:44 Uhr

Bürgermeister Albert Löhner hat zusammen mit Stadtbaumeister Matthias Seemann und dem Leiter des Stadtplanungsamtes Ralf-Peter Hoffmann den Vorschlag der Verwaltung für die Bewirtschaftung des Parkraums im Umfeld des NeuenMarktes vorgestellt. Dabei hob Bürgermeister Löhner hervor, dass die nun ausgearbeitete Lösung aufgreife, was die Stadträte bei der Debatte zu diesem Punkt in der letzten Bausenatssitzung gefordert hatten. „Die Räte wollen eine klare Privilegierung der Anwohner“, stellte Bürgermeister Löhner fest. Stadtbaumeister Seemann wies darauf hin, dass der jetzt ausgearbeitet Verwaltungsvorschlag das äußerste sei, was rechtlich möglich ist. Dazu stellte er die Kernpunkte dafür dar: Das gesamte Gebiet wird als Zone ausgewiesen, in der ein eingeschränktes Haltverbot gilt. Mit einer Parkscheibe dürfe man maximal eine Stunde in den von der Stadt in den nächsten Wochen noch einzuzeichnenden Stellplätzen parken. Diese Regelung gilt von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 18 Uhr. Anwohner sind von der Einschränkung nicht betroffen. Sie können einen Parkausweis erhalten. Entsprechende Schilder weisen darauf hin, dass die Stellflächen für Anwohner mit Parkausweis frei sind. Der Leiter des Stadtplanungsamtes Hoffmann wies darauf hin, dass diese Regelung als Lösung für die Startphase gedacht sei, deren Wirkung die Stadt beobachten und im Jahr 2016 auf den Prüfstand stellen will. Gegebenenfalls müsse die Stadt auch nachjustieren, so Stadtbaumeister Seemann. Der Geltungsbereich dieser Variante der Parkraumbewirtschaftung soll für die Straßen im Bereich zwischen Nürnberger Straße, Altdorfer Straße und Ludwig-Donau-Main-Kanal gelten: Für den Schwarzachweg, die Alois-Schindler-Straße, den Kanalweg, die Karl-Oppel-Straße, die Dr.-Grabmann-Straße, die Prälat-Buchner-Straße, die Bernfurter Straße, die Mittenhuberstraße, die westliche Bernfurter Straße, die östliche Bernfurter Straße und die Eggenstraße. Insgesamt hat die Stadt dort bei Untersuchungen durch das Büro R+T aus Darmstadt 197 Möglichkeiten für Parkstände ausgemacht. Diese sollen zudem markiert werden. Die Stadträte im Bau-, Planungs- und Umweltsenat sollen nun am Montag in ihrer Sitzung über den Verwaltungsvorschlag beraten und einen Beschluss fassen. „Dem jetzt vorliegenden Konzept kann eigentlich keiner widersprechen“, so die Aussage von Bürgermeister Löhner dazu.

Quelle: Stadt Neumarkt i.d.OPf.

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