Energiewechsel

Neumarkt i.d.OPf.: Neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Erneuerbare Energien

Pressemeldung vom 30. September 2011, 13:41 Uhr

Neumarkt und von Teilbereichen des Bayerischen Laserzentrums eingeweiht

In Neumarkt i.d.OPf. wurde das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum für Erneuerbare Energien Neumarkt und von Teilbereichen des Bayerischen Laserzentrums feierlich eingeweiht. Die Stadt Neumarkt hat auf einem früheren Firmengelände eines Automobilzulieferers mit mehreren Produktionshallen dieses Zentrum eingerichtet, wo sich auf rund 7.500 Quadratmetern Hallenfläche zahlreiche innovative Firmen, Institute und Einrichtungen aus dem Bereich Erneuerbare Energien angesiedelt haben. Zuletzt konnte auch ein Teilbereich des Bayerischen Laserzentrums hier mit untergebracht werden. Wie Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann bei der Einweihung bekräftigte, werden in diesem Gebäude Wissenschaft, Forschung und die Praxisumsetzung in den Bereichen Erneuerbare Energien aus Sonne und Wind sowie der optischen Technologie vereint sein. Dies passe gut in die Bemühungen der Stadt im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energieeinsparung, wofür sie unter anderem bereits zum dritten Mal als bisher einzige Stadt Deutschlands von der UNESCO als „Stadt der Weltdekade“ ausgezeichnet worden ist. Partner der Stadt Neumarkt für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum sind die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg und das Bayerische Laserzentrum GmbH. Sein Dank galt daher besonders Prof. Dr. Michael Braun, dem Präsidenten der Georg-Simon-Ohm-Hochschule und Prof. Dr. Michael Schmidt, dem Geschäftsführer des Bayerischen Laserzentrums. Prof. Dr. Braun stellte die Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg und deren Einrichtungen im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum Neumarkt vor. Darüber hinaus machte er deutlich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadt Neumarkt auch noch weitere Früchte tragen werde. Prof. Dr. Schmidt gab den Gästen einen Einblick in die Arbeit des Laserzentrums und zeigte auf, welche Bereiche in Neumarkt untergebracht sein werden. Stellvertretend für die im Neumarkter Forschungs- und Entwicklungszentrum vertretenen Firmen sprach Peter Fischer, Vorstand von TecnoSun Solar Systems ein Grußwort, in dem er der Stadt für ihr Engagement dankte und die große Unterstützung durch Oberbürgermeister Thomas Thumann und die Wirtschaftsförderung der Stadt als vorbildlich lobte. Den kirchlichen Segen erteilten Domkapitular Stadtpfarrer Norbert Winner und Dekan Dr. Norbert Dennerlein. Bei einer Besichtigung der neuen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen konnten sich die Gäste der Einweihung von der Vielfalt und der Qualität der beteiligten Firmen, Einrichtungen und Institute überzeugen.
Im Jahr 2007 hatte die Stadt das Areal der Firma Delphi erworben und begonnen, durch bauliche Investitionen und in vielen Gesprächen mit den Partnern und Interessenten ein solches Zentrum für Innovation und neue Energien aufzubauen. Firmen wie TecnoSun Solar Systems, Bavarian Optics, EXAPHI, Jura Watt und Jura Sun konnten im Laufe der Jahre angesiedelt werden. Auch Teile des Instituts Polymer Optical Fiber Application Center konnten im letzten Jahr in den Gebäuden untergebracht werden. „Was wir an diesem Standort damit erreicht haben, ist eine Zusammenführung von Wissenschaft, Forschung, Technologie und Wirtschaft an einem zentralen Standort“, so Neumarkts Oberbürgermeister Thumann. „Das bietet beste Voraussetzungen für Austausch, Verknüpfung und Vernetzung.“ Rund 440.000 Euro hat die Stadt in die Entwicklung des Geländes investiert. Zum Teil handelt es sich bei den Firmengründern um ehemalige Studenten oder aktuelle Professoren der Georg-Simon-Ohm-Hochschule, die so die Schnittstelle zwischen Wissen und Forschung auf der einen mit der praktischen Umsetzung in zukunftsfähige Produkte auf der anderen Seite darstellen. Oberbürgermeister Thumann zeigte sich stolz über das Erreichte und die zukunftsfähige Ausrichtung, von der auch die Bemühungen der Stadt Neumarkt im Hinblick auf die Weiterentwicklung als Hochschulstandort profitieren. Aus der guten Zusammenarbeit mit der Georg-Simon-Ohm-Hochschule habe man nun eine weitere wegweisende Einrichtung ins Leben gerufen, nachdem bereits vor zwei Jahren das Umweltinstitut Neumarkt aus dieser Kooperation hervorgegangen ist.

Quelle: Stadt Neumarkt i.d.OPf.

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