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Neumarkt i.d.OPf.: Stichprobenartige Zugangskontrollen und mehr Präsenz der Sicherheitskräfte

Pressemeldung vom 9. August 2016, 13:58 Uhr

Stadt setzt auf erhöhte Sicherheit beim diesjährigen JURA-Volksfest

Im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse setzt die Stadt Neumarkt beim diesjährigen JURA-Volksfest auf erhöhte Sicherheit. Sie erwartet wie jedes Jahr rund 280.000 Besucher bei dem elf Tage dauernden Fest vom 12. bis 22. August. Neben der ohnehin seit Jahren gegebenen Präsenz von Polizei und Kräften des Sicherheitsdienstes Wildfeuer beim Volksfest wird es heuer auch eine qualitative und quantitative Ausweitung im Sicherheitsbereich geben. So werden für die Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst Wildfeuer die Anwesenheitszeiten erhöht und es wird vermehrt stichprobenartige Zugangskontrollen geben. Diese erfolgen am Zugang von der Rotbuchenstraße, am Übergang vom Parkplatz zum Bereich vor dem Weinzelt, auf dem Weg von der Innenstadt beim G6 auf den Festplatz und an der Heubrücke von Woffenbach aus kommend. Dabei wird es, wie die Stadt hervorhebt, keine 100-prozentige Kontrolle aller Besucher geben, sondern sie wird von den Sicherheitskräften partiell vorgenommen. Die Stadt bittet alle Volksfestbesucher daher, auf das Mitbringen von größeren Taschen und Rucksäcken zu verzichten. Ein generelles Verbot von Rucksäcken und ähnlichen Behältnissen will man aber nicht aussprechen. Darüber hinaus verweist die Stadt auf die in dieser Fassung bereits seit 2002 geltende Festverordnung der Stadt für Frühlings- und Volksfest wonach es seit je her unter anderem verboten ist, Gassprühdosen mit schädlichem Inhalt, ätzende oder färbende Substanzen oder Gegenstände mitzuführen, die als Hieb-, Stoß- und Stichwaffen verwendet werden können. Ähnlich wie bei Fußballspielen und anderen Großveranstaltungen werden bei der Kontrolle gefundene verbotene Gegenstände dem Besucher abgenommen und entsorgt. Die jetzt festgelegte Vorgehensweise wurde bei dem alljährlich stattfindenden Sicherheitsgespräch zum JURA-Volksfest vor einigen Wochen endgültig festgelegt. Zu dem Treffen kommen jedes Jahr Vertreter der Polizei, des Sicherheitsdienstes Wildfeuer, des BRK und der Stadt Neumarkt im Vorfeld eines Volksfestes zusammen. Grundlage ist das Sicherheitskonzept der Stadt Neumarkt zum JURA-Volksfest, das es in ausführlicher und schriftlicher Form seit dem Jahr 2013 gibt. Darin sind unzählige Eckpunkte zum Volksfest festgehalten und die Sicherheitsrelevanz beschrieben. Die Stadt setzt auch heuer auf die Besonnenheit der Besucher und sie will daher auch die Verhältnismäßigkeit bei allen Maßnahmen in den Vordergrund stellen. Seit 1829 wird das Volksfest in Neumarkt gefeiert und es erfreut sich dank seiner besonderen Atmosphäre großer Beliebtheit bei Besuchern aus Nah und Fern. Jedes Jahr kommen dazu rund 280.000 Besucher nach Neumarkt. Festbrauerei ist in diesem Jahr die Neumarkter Gansbräu, mit dem Bierpreis von7,30 Euro liegt Neumarkt beim Vergleich mit ähnlichen Festen dieser Größe im niedrigen Bereich. Viele attraktive Fahr- und Schaugeschäfte, ein breites Speisen- und Getränkeangebot sowie tolle musikalische Höhepunkte mit Blas- und Showkapellen, aber auch Rockbands sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Großer Pluspunkt des Neumarkter JURA-Volksfestes ist die Tatsache, dass rund 1.300 kostenlose Parkplätze für die Besucher auf dem Parkplatz neben dem Festplatz zur Verfügung stehen und etwa 8.500 Sitzplätze in der Großen und Kleinen Jurahalle, im Biergarten und im bzw. vor dem Weinzelt für eine gute Aufenthaltsqualität sorgen.

Das Programm zum Neumarkter JURA-Volksfest und alle Informationen finden sich unter www.neumarkt-volksfest.de

Quelle: Stadt Neumarkt i.d.OPf.

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