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Ostallgäu: Amtliches Endergebnis bekannt gegeben

Pressemeldung vom 16. Februar 2012, 10:26 Uhr

Im Anschluss an die heutige Sitzung des Abstimmungsausschusses wurde das abschließende amtliche Endergebnis der Bürgerentscheide bekannt gegeben.

Die Niederschriften der Wahlvorstände in den Gemeinden wurden seit Montag im Landratsamt auf Plausibilität geprüft und eventuelle Fehler korrigiert. Außerdem wurden alle zweifelhaften Stimm-zettel, über die die Wahlvorstände Beschluss gefasst hatten, nochmals überprüft.

Nachdem der Abstimmungsausschuss in der heutigen Sitzung das Endergebnis bestätigt hatte, konnte Abstimmungsleiter Ralf Kinkel anschließend das Endergebnis für die beiden Bürgerent-scheide vom Sonntag bekannt geben. Dabei haben sich nur geringfügige Änderungen ergeben:

Für den Bürgerentscheid 1 (Bürgerbegehren) haben sich 19.548 der 105.194 Abstimmungsbe-rechtigten entschieden, was einer Mehrheit an Ja-Stimmen von 59,88 % entspricht.
Beim Bürgerentscheid 2 (Ratsbegehren) waren es unverändert 17.024 Ja-Stimmen, was 52,16 % entspricht.
Bei der entscheidenden Stichfrage haben beide Bürgerentscheide jeweils 1 Stimme mehr erhalten, als am Sonntagabend gemeldet. Somit haben sich beim Stichentscheid landkreisweit 53,45 % für das Bürgerbegehren und 46,55 % für das Ratsbegehren ausgesprochen.

Abstimmungsleiter Ralf Kinkel konnte nach der Prüfung der Abstimmung auch den Grund für die bei beiden Bürgerentscheiden relativ hohe Zahl von 9,8 % ungültiger Stimmen erklären: „Der Anteil von fast 10 % liegt vor allem daran, dass die Abstimmenden zunächst ein Kreuz für den Bürgerentscheid ihrer Wahl gemacht haben, den anderen Entscheid nicht beachtet haben und erst wieder bei der Stichfrage eine Entscheidung getroffen haben. Die „leeren“ Stimmzettel zählen dann für den jeweiligen Entscheid als ungültige Stimmen“.
Diese Analyse wird dadurch bestätigt, dass es bei der Stichfrage nur 3,4 % ungültiger Stimmen gab.

Quelle: Landratsamt Ostallgäu

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