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Ostallgäu: Geistlicher Besuch im Landratsamt

Pressemeldung vom 15. Juni 2012, 10:07 Uhr

Regionalbischof Michael Grabow tauschte sich im Rahmen seines Besuchs im Allgäu mit Landrat Johann Fleschhut über das Ehrenamt und die Seniorenarbeit im Ostallgäu aus. Die Pflege und der Erhalt des ehrenamtlichen Engagements waren dabei wichtige Themen. Aber auch die Entwicklung des Ostallgäuer Demenzkonzeptes. Hier leistet der Landkreis Pionierarbeit für den kommunalen Bereich.

Regionalbischof Grabow wollte sich bei seinem Besuch im Allgäu nicht nur auf die evangelischen Pfarreien beschränken, er ist auch stark am Dialog mit der Politik interessiert. Er informierte sich daher bei Landrat Fleschhut über die Förderung und Stärkung des Ehrenamtes im Ostallgäu. Ein wichtiges Arbeitsfeld, das sowohl Grabow wie auch Fleschhut am Herzen liegt. Denn schon immer war das Ehrenamt eine tragende Säule in Kirche und Gesellschaft. Grabow betont, dass die evangelische Kirche bewusst auf den Einsatz von ehrenamtlichen Mitarbeitern setzt, da dieses Engagement ihrem Gemeindeverständnis entspricht.

Die Pflege und der Erhalt des ehrenamtlichen Engagements in Kirchengemeinden, Vereinen und Bürgerinitiativen sehen beide als eine Zukunftsaufgabe an und Fleschhut erklärt, wie wichtig ihm eine vorausschauende Politik ist. Der Landkreis hätte daher 2007 die Servicestelle Ehrenamt eingerichtet und sei 2009 in eine Kooperation mit der Freiwilligenagentur Schwungrad eingetreten.

Alexander Zoller, Seniorenbeauftragter des Landkreises Ostallgäu, hielt für Regionalbischof Grabow und seine Delegation aus Ostallgäuer Pfarrerinnen und Pfarrer einen Rückblick über drei Jahre Ostallgäuer Seniorenarbeit. Aktuell steht die Ausbildung von Seniorenbegleitern für den kirchlichen und kommunalen Bereich an. Bei der Entwicklung des Ostallgäuer Demenzkonzeptes stehen die Leitziele: Altern in Würde und der Erhalt der Lebensqualität für pflegende Angehörige im Vordergrund. Eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist für Zoller, dass Demenzkranke weiterhin Teil der Gemeinschaft bleiben. Er befindet sich damit auf einer Linie mit der evangelischen Kirche, die dieses Anliegen voll und ganz teilt.

Grabow gefiel das Engagement des Landkreises – insbesondere war er von der Innovationskraft des Landkreises und seiner Bereitschaft, sich neuen Zukunftsaufgaben zu stellen, angetan.

Auch die evangelische Kirche profitiert vom Ostallgäu als Zuwachsregion. Grabow ist es daher wichtig, dass die Pfarrgemeinden im Ostallgäu weiterhin personell gut aufgestellt sind.

Quelle: Landratsamt Ostallgäu

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