Energiewechsel

Regensburg: Das „Friedenslicht aus Bethlehem“ ist im Regensburger Landratsamt angekommen

Pressemeldung vom 17. Dezember 2015, 11:39 Uhr

Regensburg (RL). Das Friedenslicht wird jedes Jahr von einem Kind an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem entzündet und von dort in einer Lichtstafette als Symbol der Hoffnung und des Friedens in der ganzen Welt verteilt. Am Dienstag ist das Friedenslicht im Regensburger Landratsamt angekommen. Viola Riedhammer, eine junge Pfadfinderin vom Stamm Wenzenbach der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, hat die Flamme an Landrätin Tanja Schweiger übergeben.

„Ich freue mich, dass das Friedenslicht jetzt auch bei uns im Landratsamt leuchtet. Diese kleine Kerze soll ein Symbol der Solidarität und des Friedens sein. Ich wünsche mir, dass es alle Menschen mit Hoffnung erfüllt, vor allem die, die einen schweren Schicksalsschlag erleiden mussten oder zurzeit nicht in Frieden leben können, “ so die Landrätin.

Weil das Friedenslicht möglichst an vielen Orten leuchten soll, hat es Landrätin Tanja Schweiger noch am selben Abend, geschützt in einer Laterne, ins Wörther Krankenhaus gebracht und an Dr. Wolfgang Sieber, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin, und Krankenhausdirektor Martin Rederer übergeben. „Das Krankenhaus ist genau der richtige Ort für dieses kleine Symbol der Hoffnung. Ich hoffe, dass das Friedenslicht von hier aus noch viele Menschen erreichen wird“, so der Wunsch der Landrätin.
In diesem Jahr steht die Aktion Friedenslicht unter dem Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ und will damit ein Zeichen für Gastfreundschaft sowie für Menschen auf der Flucht setzen. Jeder, der das Licht weitergibt, stiftet auf diese Weise Hoffnung und gibt insbesondere den zahlreichen Flüchtlingen, die auf der Suche nach einer neuen sicheren Heimat sind, Hoffnung auf Frieden.

Hintergrund – Seit 1994 wird das Friedenslicht von Bethlehem aus zu den Menschen in aller Welt getragen und soll in Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Kindergärten, Seniorenheimen und Wohnzimmern leuchten. Das Friedenslicht wird zunächst mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. PfadfinderInnen aus verschiedenen Ländern holen es von dort ab und verteilen es an alle Menschen, die sich diesem Zeichen verbunden fühlen. Für die Diözese Regensburg reisen seit 1999 die PfadfinderInnen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg nach Wien, bringen die Flamme nach Regensburg und verteilen sie am dritten Adventssonntag in einem feierlichen Gottesdienst in der Obermünsterkirche. Die Übergabefeier mit dem Regensburger Bischof besuchen jedes Jahr rund 800 bis 1000 Christen, die das Friedenslicht abholen und weiter verteilen.

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Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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