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Regensburg: Gartentipps für den September

Pressemeldung vom 9. September 2013, 16:01 Uhr

Das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt informiert

Regensburg. (RL) Im September gibt es im Garten viel zu tun. Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Hobbygärtner von Interesse sind.

Stauden und Zierpflanzen: Es ist Zeit die Staudenbeete zu kontrollieren. Frühjahrsblüher, die mit der Zeit nicht mehr blühen, können jetzt ausgestochen, geteilt und neu eingepflanzt werden. Auch für die Neupflanzung von Ziersträuchern und das Setzen von Blumenzwiebeln ist jetzt der richtige Zeitpunkt. So können sie im noch warmen Boden bis zum Winter neue Wurzeln bilden und starten im Frühling schneller. Aber Achtung: Sonnenhungrige und frostempfindliche Stauden und Sträucher pflanzt man lieber im Frühjahr! Schneiden Sie im Herbst nicht alle verblühten Stauden bis zum Boden zurück. Einige davon haben sehr schöne Blütenstände, die auch im trockenen Zustand und später mit Reif überzogen eine gute Figur machen. Gleichzeitig bieten Sie Unterschlupf und Nahrung für Vögel, Kleinsäuger und Insekten und leisten somit einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz.

Gemüsebeet: Es gibt täglich etwas zu ernten: Tomaten, Zucchini, Möhren, Kürbis – was nicht gleich verzehrt wird, kann eingelagert, getrocknet oder tief gefroren werden.

Obstgarten: Birnen und Äpfel, Zwetschgen und Trauben warten im Obstgarten darauf geerntet und verarbeitet zu werden.

Kräutervorrat für den Winter: Petersilie und Schnittlauch friert man am besten küchenfertig klein geschnitten ein, während Salbei, Rosmarin, Dill und Oregano auch getrocknet ihr Aroma bewahren. Die Trocknung erfolgt indem man die Kräuter in kleineren Büscheln im Schatten aufhängt oder in einem speziellen Dörrapparat. Aufbewahren sollte man die getrockneten Kräuter lichtgeschützt in einem braunen Schraubglas, einer Papiertüte oder einer Blechdose.

Feldsalat und Spinat: Auf die abgeernteten Beete kann man noch Feldsalat und Spinat säen, mit etwas Glück kann man Ende Oktober noch ernten. Und falls die Kälte unerwartet schnell kommt, hilft die Abdeckung mit einem Vlies.
Bodengüte verbessern: Beete auf denen im nächsten Jahr Starkzehrer wie z. B. Tomaten, Kohl oder Kürbis gepflanzt werden freuen sich über die Ansaat mit einer Gründüngung. Damit verbessern Sie die gesamte Bodenstruktur, unterdrücken unerwünschten Aufwuchs und reichern den Boden mit Nährstoffen an. Greifen Sie aber nicht einfach zur günstigsten Samentüte, sondern stimmen Sie die Auswahl auf Ihren Boden ab. So können Lupinie (Stickstoffsammler für eher sandige Böden) und Phacelia (für alle Böden) noch Anfang des Monats gesät werden, Studentenblume und Ringelblume (gegen Fadenwärmer) noch bis Mitte September. Sähen Sie jetzt etwas dichter und halten Sie den Boden feucht bis die Samen aufgegangen sind, damit möglichst noch ein flächendeckender Bewuchs bis zum Winter erreicht wird. So schützen Sie den Boden vor Erosion, lockern ihn ohne mühsames Umgraben und bereiten ihn optimal auf das kommende Gartenjahr vor.

Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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