Energiewechsel

Regensburg: Kommunikationstraining für Feuerwehrführungskräfte

Pressemeldung vom 10. November 2011, 15:14 Uhr

Landkreis-Feuerwehr rüstet sich für die Zukunft

Mühlbach. (RL) Auf Einladung von Landrat Herbert Mirbeth haben sich die Füh-rungskräfte der Feuerwehren des Landkreises Regensburg zu einem Wochenend-seminar in Mühlbach bei Dietfurt getroffen. Auf dem Programm standen die Themen Interne Kommunikation, Führung, Klimawandel und neue Energieformen, Ausbil-dung, neue Ausrüstung, der Feuerwehrführerschein und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Zukunft bringt auch für die Feuerwehren neue Herausforderungen. „Nicht nur gesellschaftliche Veränderungen, sondern beispielsweise auch die mit dem Klima-wandel verbundenen Extremwetterlagen oder erschwerte Löschbedingungen durch neue Energieform stellen die Feuerwehren vor Probleme, die es in Zukunft zu bewäl-tigen gilt“, erklärte Landrat Herbert Mirbeth vor über 20 Feuerwehrführungskräften. „Wir werden unser Ausbildungskonzept auf die neuen Bedingungen einstellen“, be-tonte Kreisbrandrat Waldemar Knott.

Ganz oben auf der Tagesordnung standen die Themen Kommunikation und Füh-rung. Hierzu hatte das Landratsamt zwei kompetente Kommunikationstrainer, Jenny Glaser und Axel Sommer, eingeladen. An praktischen Beispielen spielten diese zu-sammen mit den Seminarteilnehmern problematische Kommunikationssituationen im Feuerwehralltag durch. Dabei zeigte sich, dass die klare Hierarchie und das gemein-same Ziel während eines Einsatzes die Kommunikation auf das Wesentliche be-schränken und insoweit vereinfachen. Außerhalb des Einsatzes wirken diese Me-chanismen jedoch weitaus weniger, so dass es schneller zu Missverständnissen und Kommunikationshindernissen kommen kann. Um dem vorzubeugen, wurden ver-schiedene Lösungswege, beispielsweise die Einführung klarer Gesprächsregeln, aufgezeigt. „Die Sensibilisierung zum Thema Kommunikation hat uns allen etwas gebracht. Sie wird uns helfen, in Zukunft schneller Probleme zu erkennen und ge-meinsame Lösungen zu finden“, waren sich die Teilnehmer einig.

Ein weiter Programmschwerpunkt waren feuerwehrspezifische Themen wie die theo-retische und praktische Ausbildung oder die Beschaffung neuer Ausrüstung. Mit Blick auf den erweiterten Feuerwehrführerschein und den Wegfall des Wehrersatz-dienstes wurde die Organisation der Aus- und Fortbildung intensiv erörtert. „Das An-gebot an Fortbildungsmöglichkeiten soll gerade für Jugendliche den Dienst bei der Feuerwehr noch interessanter machen“ informierte Kreisbrandrat Knott. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Stärkung Öffentlichkeitsarbeit vereinbart, um das Ehrenamt weiter ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Um diese beiden Ziele zu erreichen, wurde beschlossen, einen Kreisfachberater mit Schwerpunkt Fortbil-dung und Öffentlichkeitsarbeit ins Leben zu rufen. Die Besetzung und Bestellung dieser neuen Funktion soll bereits in den nächsten Wochen erfolgen.

Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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