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Regensburg: Landkreis bereitet sich auf die Aufnahme von Flüchtlingen vor

Pressemeldung vom 1. Juli 2015, 09:20 Uhr

Mehrzweckhalle in Zeitlarn steht im Bedarfsfall als Notunterkunft zur Verfügung

Regensburg (R/L): Aufgrund des unverändert hohen Zustroms an Flüchtlingen hat der Ministerrat im April 2015 beschlossen, den ursprünglichen Winter-Notfallplan für die Unterbringung von Flüchtlingen überzuführen in einen allgemeinen Notfallplan, der nunmehr ganzjährig gilt. Im Gegensatz zu vielen anderen Regierungsbezirken wurde in der Oberpfalz dieser Notfallplan bisher noch nicht aktiviert. Stehen der Regierung der Oberpfalz in der nächsten Zeit weitere eigene Kapazitäten nicht zur Verfügung, kann es aber sein, dass der Notfallplan auch für die Oberpfalz in Kraft gesetzt werden muss, was bedeutet, dass auch im Landkreis Regensburg sehr kurzfristig Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden müssen.

Die Gemeinde Zeitlarn hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, für diese Notfallunterbringung -sollte sie tatsächlich notwendig werden- ihre Mehrzweckhalle zur Verfügung zu stellen. Und zwar zeitlich begrenzt bis 25.08.2015. Diese Situation wurde von Bürgermeister Franz Kröninger mit der Schule sowie mit allen betroffenen Vereinen und Gruppen vorbesprochen. Aufgrund der besonderen Notsituation erklärten sich alle damit einverstanden, dass die Gemeinde dieses Angebot machen kann.

Landrätin Tanja Schweiger dankt der Gemeinde Zeitlarn und Bürgermeister Franz Kröninger dafür, dass „Sie dem Landkreis bei der Bewältigung dieser Herausforderung so tatkräftig helfen.“ Von der Regierung der Oberpfalz sei für eine mögliche Belegung ein Zeitraum von vier bis acht Wochen genannt worden. Somit sei sichergestellt, dass spätestens ab Schuljahresbeginn im September die Halle wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehe.

Eine Prognose, ob dieser Notfallplan aktiviert und damit die Mehrzweckhalle tatsächlich als Notunterkunft verwendet wird, ist derzeit nicht möglich. Ist dies der Fall, wird das Landratsamt eine entsprechende Unterrichtung über die Presse veranlassen.

Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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