Energiewechsel

Regensburg: Landkreis investiert weiter in sein Kreisstraßennetz

Pressemeldung vom 27. Mai 2015, 13:52 Uhr

Kreisausschuss beschließt Ausbau von vier Kreisstraßen / Projekte sind Teil des Straßenbauprogramms 2015

Regensburg. (RL) Der Kreisausschuss stimmte in seiner letzten Sitzung dem Vorschlag der Landkreisverwaltung zu, Teilabschnitte von insgesamt vier Kreisstraßen auszubauen. Dies erfolge, so Landrätin Tanja Schweiger, „im Vollzug des jährlichen Straßenbauprogramms des Landkreises“. Mit diesen Ausbaumaßnahmen setze der Landkreis die gute Tradition fort, sein Kreisstraßennetz stets in gutem Zustand zu halten und so seinen Beitrag für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur in der Region Regensburg zu leisten.

Folgende Projekte wurden vom Kreisausschuss genehmigt:

– Ausbau der Kreisstraße R 4 von der Kreuzung R4/R20 bis zum Anschluss an die Staatsstraße 2143. Dieses ca. 1 km lange Teilstück wird von 5,70 m auf 6,50 m verbreitert, des Weiteren erfolgt eine Verstärkung des Straßenoberbaus. Voraussichtliche Gesamtkosten: ca. 900.000 Euro.

– Ausbau der Kreisstraße R 9, beginnend nördlich von Hellkofen bis südlich der Bahnlinie bei Taimering. Die Ausbaulänge beträgt ca. 1.25 km. Vorgesehen ist ein Neubau des Straßenoberbaus mit einer Ausbaubreite von 6,10 m. Voraussichtliche Gesamtkosten: ca. 1.045.000 Euro.

– Ausbau der Kreisstraße R 22 beginnend von der Staatsstraße 2149 von Trischlberg bis zum Beginn des bereits im Jahr 2005 ausgebauten Anschlusses zur Ortsdurchfahrt Kürnberg. Für die ca. 3.7 km lange Strecke wird eine einseitige Fahrbahnverbreiterung von 4,90 m auf 5,60 m vorgenommen sowie der Straßenunterbau erneuert. Voraussichtliche Gesamtkosten: ca. 1.105.000 Euro.

– Ausbau der Kreisstraße R 8 von Mötzing bis zum Anschluss an die Bundesstraße 8. Die Planung für dieses ca. 6 km lange Teilstück sieht eine Fahrbahnverbreiterung von 6,00 m auf 6,50 m vor einschließlich einer Verstärkung des Straßenoberbaus. Voraussichtliche Gesamtkosten: 2.533.000 Euro.

Interessantes Detail: Bei allen vier Projekten wurde von der Landkreisverwaltung geprüft, ob es Sinn mache, gleichzeitig mit der Straßenbaumaßnahme auch einen Radweg zu realisieren. Auf Vorschlag der Landrätin hatte der Kreisausschuss in der Sitzung am 24.11.14 beschlossen, bei Straßenausbaumaßnahmen künftig stets mögliche Radwegeprojekte gleich mit zu prüfen. Vorbehaltlich aller sonstigen Voraussetzungen, wie Bedarfsnotwendigkeit oder Wirtschaftlichkeit, könnte dann auch ein nur mit zweiter oder dritter Priorität bewertetes Radwegeprojekt vorgezogen werden, wenn die dort verlaufende Kreisstraße ausgebaut wird und so beide Vorhaben dann „in einem Zug“ gebaut werden können.

Die auf dieser Grundlage erfolgte fachtechnische Bewertung ergab bei allen vier Straßenbauprojekten, dass ein Radwegebau aus unterschiedlichsten Gründen (parallelverlaufende, untergeordnete und schwach frequentierte Gemeindestraßen, keine Abgabebereitschaft der Grundstückseigentümer, verkehrssichere Kreisstraßennutzung wg. niedrigem Verkehrsaufkommens möglich) nicht empfohlen wird. Der Kreisausschuss stimmte diesen Einschätzungen zu, zumal sich auch die in diese Prüfung einbezogenen Gemeinden den fachlichen Bewertungen der Landkreisverwaltung anschlossen.

Dennoch, so die Überzeugung des Gremiums, sei Sinn und Zweck der Neuregelung erfüllt worden. Ergebe die Prüfung, wie bei den vier Straßenbauprojekten jetzt geschehen, dass dies aus technischen, wirtschaftlichen oder anderen Gründen nicht möglich sei, sei dies selbstverständlich zu akzeptieren. Mit diesem Vorgehen sei aber in jedem Fall sichergestellt, dass eine Koordination von Straßenbau und Radwegebau erfolge.

Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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