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Regensburg: Landratsamt warnt vorsorglich vor präperierten Ködern im Raum Beratzhausen

Pressemeldung vom 7. Juli 2015, 08:08 Uhr

Uhu verendete, nachdem er von einem vergifteten Huhn gefressen hatte

Regensburg. (RL) Im Juni wurde auf einem Feldweg bei Beratzhausen ein toter Uhu gefunden. Dieser hatte nach Untersuchungen an der LMU München Teile eines mit Carbofuran vergifteten Huhns gefressen. Das Huhn war wohl als Giftköder für den Fuchs ausgelegt. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in dieser Sache. Bisher handelt es sich um einen Einzelfall im westlichen Landkreis Regensburg. Nachdem aber nicht auszuschließen ist, dass eventuell noch weitere Köder ausgelegt werden, rät die Sicherheitsbehörde im Landratsamt dazu, Tierkadaver im Bereich um Beratzhausen nicht anzufassen und Hunde an die Leine zu nehmen. Das Kontaktgift Carbofuran, mit dem der Köder präperiert war, wirkt bereits bei Hautkontakt und führt zu Krämpfen. Es ist seit 2008 EU-weit verboten.

Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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