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Regensburg: Netzwerktreffen: Diesmal war die AOK-Direktion Regensburg Gastgeber

Pressemeldung vom 28. März 2017, 15:29 Uhr

Frauen- und familienbewusste Personalpolitik leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, denn Kinder und Familien sichern die Zukunft aller. Vor diesem Hintergrund startete Landrätin Tanja Schweiger vor zwei Jahren die Initiative „Beruf und Familie. Geht gut bei uns!“, um in Stadt und Landkreis Regensburg familienfreundliche Personalpolitik in Unternehmen in den Mittelpunkt zu stellen. Nachdem beim ersten Netzwerktreffen das Landratsamt Regensburg als Gastgeber seine familienfreundlichen Maßnahmen vorstellen konnte, war diesmal die AOK-Direktion Regensburg an der Reihe, vor 25 Firmenvertretern aus Stadt und Landkreis Regensburg, darunter Landrätin Tanja Schweiger, ihre erfolgreichen Beispiele für familienbewusste Personalpolitik zu präsentieren.

Die Verantwortlichen der AOK-Direktion konnten dabei deutlich machen, welche Vorteile eine flexible Ausgestaltung der Arbeitsplätze mit sich bringt. Laut AOK-Direktor Richard Deml seien von den derzeit 236 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 93 in Teilzeit beschäftigt. Zudem würden aktuell 70 verschiedene Arbeitszeitmodelle umgesetzt. Als Folge dieser Personalpolitik ergeben sich seiner Meinung nach eine höhere Motivation sowie eine größere Flexibilität bei den Beschäftigten. Deml: „Wir haben eine Frauenquote von 74 Prozent. Eine optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist deshalb sehr wichtig, um unseren gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen den Wiedereinstieg zu erleichtern.“ Laut Deml werde auch die Nachfrage nach Teilzeitbeschäftigungen immer stärker, um neben der Arbeit die Eltern oder den Partner pflegen zu können.

Zu den Neuregelungen des Pflegestärkungsgesetzes informierte AOK-Fachteamleiter Pflege, Stefan Semmelmann. Seinen Worten zufolge hätten die Pflegekassen seit Jahresbeginn noch umfassendere Möglichkeiten, Familien in akut auftretenden Pflegesituationen unter die Arme zu greifen. Neben den Standardleistungen wie Pflegegeld ging der AOK-Experte vor allem auf die Möglichkeiten der Tages- bzw. Nachtpflege ein und erläuterte die Voraussetzungen, um zusätzliche Entlastungsbeiträge in Anspruch nehmen zu können. Auch die Servicestelle für Senioren und Menschen mit Behinderung im Landratsamt informiert dazu. Kontakt: Julia Schmidt, Tel. 0941 4009-531, Corina Eisner, Tel. 0941 4009-708 und Bettina Langschwager, Tel. 0941 4009-709; E-Mail: senioren.inklusion@landratsamt-regensburg.de

Den Vorträgen schloss sich eine angeregte und ausführliche Diskussion unter den Netzwerkteilnehmern an. Bevor die Runde auseinanderging, gab die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Regensburg, Maria-Luise Rogowsky, bekannt, dass das nächste Netzwerktreffen im Herbst bei Profertilia – Zentrum für Fruchtbarkeitsmedizin, stattfinden wird.

Quelle: Landratsamt Regensburg – Pressestelle

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