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RoMed Kliniken: Zehn Jahre Schlaganfallnetzwerk TEMPiS

Pressemeldung vom 17. September 2013, 13:26 Uhr

Schlaganfallstation am RoMed Klinikum erweitert und erfolgreich rezertifiziert

Das RoMed Klinikum Rosenheim ist von Beginn an Mitglied im Schlaganfallnetzwerk TEMPiS, das nun sein 10-jähriges Bestehen feiert. Im Netzwerk haben sich mittlerweile 18 bayerische Kliniken zusammengeschlossen, um die Behandlung von Schlaganfallpatienten optimal zu koordinieren. Die sogenannte „Stroke unit“ der Neurologischen Klinik am Klinikum Rosenheim arbeitet in diesem Rahmen eng mit Münchner Kliniken zusammen. Im Jahre 2012 wurden am RoMed Klinikum Rosenheim nahezu 1000 Schlaganfallpatienten behandelt, davon fast 800 Patienten auf der spezialisierten Schlaganfallstation (stroke unit).

Das RoMed Klinikum hat den ständig steigenden Patientenzahlen jetzt Rechnung getragen und die Stroke unit von sechs auf neun Betten erweitert. Außerdem wurde für die Station ein zentraler Pflege- und Arztstützpunkt eingerichtet, so dass jetzt eine noch bessere Überwachung der Patienten möglich ist. Die Neurologische Klinik des Klinikums Rosenheim betreibt damit die größte Stroke unit in Oberbayern östlich von München.

Der Faktor Zeit ist bei einem Schlaganfall ein besonderes Kriterium. Je schneller die Diagnostik erfolgt umso schneller ist die Einleitung einer Therapie möglich. Eine Computertomographie gibt dem Facharzt hier wertvolle Informationen über das Ausmaß des Schlaganfalls. Die Zentrale Notaufnahme im Klinikum Rosenheim verfügt über einen eigenen Computertomographen und aufgrund der verkürzten Transportwege kommt diese Zeitersparnis letztlich den Patienten zugute und bedeutet eine Verbesserung der Schlaganfallbehandlung.

Die neu gestalte Stroke unit erhielt jetzt zum zweiten Mal das begehrte Zertifikat der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Die ausführliche Überprüfung im Rahmen des Zertifizierungsprozesses bestätigte die hohe Qualität in der Schlaganfallbehandlung. So konnten im Jahre 2012 über 100 Schlaganfallpatienten einer sogenannten Thrombolyse zugeführt werden. Dabei wird der Verschluss einer Hirnschlagader durch in den Blutkreislauf gegebene Medikamente wieder aufgelöst. Entscheidend für den Erfolg dieser Therapie ist die rasche Aufnahme des betroffenen Patienten in die Klinik und die sofortige Durchführung der notwendigen Diagnostik. Bei der durchschnittlichen Zeit von Aufnahme des Patienten bis zum Beginn der Therapie nimmt das Klinikum Rosenheim mit knapp über 30 Minuten bayernweit einen Spitzenplatz ein.

Bei der Übergabe des Zertifikats dankte der Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum Rosenheim, Dr. Hanns Lohner, den Pflegekräften, Therapeuten sowie Ärzten und betonte dabei stolz: „Durch ihr gemeinsames enormes Engagement wurde uns erneut die hohe Qualität unserer Arbeit bestätigt“.

Quelle: RoMed Kliniken

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