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Rosenheim: Call a Pizza – Wer hat’s erfunden?

Pressemeldung vom 18. November 2011, 10:14 Uhr

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer zu Besuch beim topGast Lebensmittelvertrieb

Den Pizza Lieferservice Call a Pizza kennt wohl jeder. Aber nur die wenigsten wissen, was der Rosenheimer Unternehmer Alexander Finta mit seinem Unternehmen topGast Lebensmittelvertrieb GmbH Co. KG damit zu tun hat.

Über die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge ließ sich Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer in Begleitung von einigen Führungskräften aus dem Rathaus bei einem Firmenbesuch informieren.

Im Jahr 1985 brachte Rudolf Hochreiter als Erster die Idee des „food by phone“ aus den USA mit nach Deutschland. Er gründete ein Franchise Unternehmen, das sich auf den Pizza Lieferservice spezialisiert hatte. Mit der Eröffnung des Pilotstores in München-Haidhausen und der Vergabe der ersten Franchiselizenz war der erste Baustein des Lieferservice gelegt. Alexander Finta wagte damals den Schritt in die Selbständigkeit und war der erste Lizenznehmer von Call a Pizza. In der Folge, bildete Herr Finta die späteren Franchisenehmer in den drei von ihm geführten Call a Pizza Stores aus.

Bundesweit findet man derzeit an über 84 Standorten dieses Angebot. Letztes Jahr wurde ein Pilotstore in Syrien eröffnet. Weitere Standorte sind noch für dieses Jahr in Wismar und Beirut geplant.

Mit der Ausweitung der Standorte bauten die Pioniere Hochreiter und Finta eine eigene Produktion für die Produkte von Call a Pizza auf.

1995 in der Von-der-Tann-Straße gegründet, befindet sich der neue Standort des topGast Lebensmittelvertriebs seit 2010 auf dem Gelände des Klepperparks.

Hier werden die Produkte für die Systemgastronomie hergestellt und Lebensmittel vertrieben. Die Produktpalette wurde in den vergangenen Jahren stetig ausgeweitet, so dass Topgast nun Pizzateige, Pasta, Soßen, Dressing und vieles mehr als Vor- oder Fertigprodukte anbietet.
Mittlerweile erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über 7 Mio € im Jahr und verarbeitet jährlich bis zu 800.000 Tonnen Mehl.

Mit der Eröffnung der Rosenheimer Fischhalle im Jahr 2001 auf dem ehemaligen Maroxgelände errichteten die Geschäftsinhaber ein weiteres Standbein. Im Jahr 2006 erfolgte die Verlagerung der Rosenheimer Fischhalle auf dem Klepperpark. Hier findet der Privatkunde auf einer Fläche von 1.000 qm alles rund um Pasta, Wein, Fisch und Krustentiere.

Besonders beeindruckt zeigte sich Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer von der neuen Produktionshalle. „Trotz der Weltwirtschaftskrise hat das Unternehmen den Mut aufgebracht, an diesem Standort zu investieren. Kompliment für diesen Unternehmergeist“, so Bauer.

„Wir haben über 1,5 Millionen € in den neuen Standort investiert. Mittlerweile bieten wir in Rosenheim 23 Arbeitsplätze und zwei Ausbildungsstellen. In unserer Außenstelle in Berlin haben wir weitere sechs Beschäftigte“, so Geschäftsführer Alexander Finta.

Quelle: Stadt Rosenheim

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