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Rothenburg ob der Tauber: Weltgästeführertag 2012© in Rothenburg o.d.T.

Pressemeldung vom 20. Februar 2012, 10:41 Uhr

Zum vierten Mal werden die Rothenburger Gästeführer am Internationalen Weltgästeführertag des Bundesverbands der Gästeführer in Deutschland e.V. teilnehmen. Nach dem großen Zuspruch in den vergangenen Jahren lautet das diesjährige Motto:

„Durch Tür und Tor©“

Am Sonntag, den 26. Februar werden an ausgewählten Stadttoren und Türmen im Stundenrhythmus Informationen und Einblicke geboten. Auf diese Weise können sich interessierte Personen – je nach verfügbarer Zeit und Interessensgebiet – einen eigenen Rundgang zusammenstellen.

Immer zur vollen Stunde, um 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr stehen die Stadtführer an folgenden Toren bereit:

Kobolzellertor
Das Kobolzellertor und seine reizvolle Umgebung wird leider oft nicht beachtet, da das weltbekannte Plönlein hier im Vordergrund steht. Jedoch ist dieser markante Teil des zweiten Befestigungsrings der Stadt mit seiner Barbakane und der imposanten Verteidigungsanlage ein „Highlight“. Es besteht die Möglichkeit den Siebersturm sowie den Turm am Kobolzellertor zu besteigen.

Galgenturm (Treffpunkt) Kummereck Henkersturm
Drei Türme die durch ihren morbiden Namen mit Gefahr, Schrecken und Angst in Verbindung gebracht wurden. Warum?

Es wird die Möglichkeit geben, den Henkersturm von innen zu besichtigen.

Klingentor
Bei unserer Führung am Klingentor wollen wir die verborgenen Schätze der Wolfgangskirche zeigen. Wir werden die Verteidigungsanlagen unter und über der Kirche besichtigen.

Markusturm – ein ausbruchsicherer Gefängnisturm?

Der Markusturm anhand einer Prozessgeschichte über den Gauner Franz Antoni Stahl und seinen zwei Fluchten aus dem Rothenburger Stadtgefängnis, inklusive der Besichtigung der untersten Gefängniszelle, die nur über das Hotel „Markusturm“ zugänglich ist. Bei größerem Interesse kann es zu Wartezeiten kommen.

Röderturm mit Bastei
Der Aufbau eines alten Verteidigungssystems wird am Rödertor mit seinen Bauteilen gezeigt. Mit dem Aufstieg zum Torturm kommen Sie in den Genuß eines schönen Rundblicks über diese westliche Wehranlage. Das Ausmaß der Zerstörung der Stadt im 2.Weltkrieg ist hier in einer Ausstellung dargestellt.

Spitaltor mit Spitalbastei
Die letzte große Verteidigungsanlage der Reichsstadt Rothenburg mit Hintergründen, Baugeschichte und im Zusammenhang mit der Ummauerung des Spitalviertels.

Im Rödertorhaus bietet der Turmverein einen Imbiss sowie Getränke an.

Wie in den letzten Jahren verzichten die beteiligten Gästeführer auf ihr Honorar. Vielmehr bitten sie stattdessen die Teilnehmer um Spenden für ein Blindenstadtmodell. Der Verein der Rothenburger Gästeführer, dem die beteiligten Stadtführer angehören, initiiert dieses städtisch und touristisch interessante Projekt. Der Oberbürgermeister der Stadt Rothenburg Walter Hartl hat freundlicherweise die Schirmherrschaft über diese Initiative übernommen.

Weitere Informationen sind erhältlich beim Rothenburg Tourismus Service
Marktplatz 2
91541 Rothenburg ob der Tauber
Tel: 09861 404-800
info@rothenburg.de, www.rothenburg.de

Quelle: Rothenburg Tourismus Service

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