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Rottal-Inn: Gute Ideen für eine moderne Verwaltung

Pressemeldung vom 23. November 2011, 10:13 Uhr

Innovationsring der bayerischen Landkreise tagt in Pfarrkirchen

Pfarrkirchen – Wie kann die Arbeit der Verwaltung eines Landkreises im Interesse der Bürgerinnen und Bürger optimiert werden? Wie kann die Effizienz dieser Verwaltungsarbeit gesteigert werden? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich der Innovationsring der bayerischen Landkreise, dessen jüngste Tagung im Landratsamt in Pfarrkirchen stattfand. Gekommen waren Landräte aus ganz Bayern, Vertreter des Innenministeriums und Mitarbeiter der bayerischen Landratsämter, die für die Umsetzung der Ergebnisse der Arbeit des Innovationsringes in den Landratsämtern zuständig sind.
21 bayerische Landkreise sind Mitglied des Bayerischen Innovationsringes innerhalb des Bayerischen Landkreistages. „Unser gemeinsames Ziel ist es, im Meinungs- Erfahrungs- und Informationsaustausch konkrete Handlungsempfehlungen für die stetige Modernisierung unserer Verwaltungen zu erarbeiten“, betonte Landrätin Mayer als Gastgeberin der Tagung in Pfarrkirchen. Seit der Gründung des Innovationsringes im Jahr 1997 mit damals noch 15 Landkreisen habe man bereits beachtliche Fortschritte erzielen können. Das Spektrum dabei ist breit: „Da gibt es Bereiche wie die Umstellung des Buchführungssystems zur Modernisierung des kommunalen Rechnungswesens, die den Bürger nur indirekt betrifft, bis hin zum eGovernment, das es möglich macht, immer mehr Behördengänge online zu erledigen“, so die Landrätin.
„Behörden sind oft besser als ihr Ruf“ – dieses erfreuliche Ergebnis brachte vor einiger Zeit eine von einem großen Meinungsforschungsinstitut durchgeführte telefonische Befragung von zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Rottal-Inn, die in der Zeit vor der Umfrage mit dem Landratsamt zu tun gehabt hatten. Auch diese Aktion wurde in einer Reihe von Landkreisen durchgeführt, die Mitglied des Innovationsringes sind. „Wenn wir danach die Umfrageergebnisse vergleichen, dann geht es nicht darum zu sehen, welcher Landkreis in welchen Punkten besser ist als der Nachbarlandkreis, sondern es ist uns wichtig, dass einer vom anderen lernen kann, denn davon profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landratsämter ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger“, unterstrich der Miltenberger Landrat Roland Schwing, der als Leiter des Innovationsringes tätig ist.
Dass die Sitzung des Innovationsringes in Pfarrkirchen stattfand, war nach Auskunft von Roland Schwing auch eine „Verneigung vor einer bemerkenswerten Kommunalpolitikerin und liebenswerten Gastgeberin“: für Landrätin Bruni Mayer, deren Amtszeit am 29. November endet, war es die letzte Sitzung des Innovationsringes. Schwing bescheinigte seiner Kollegin, dass sie sich zusammen mit den dafür beauftragten Mitarbeitern ihrer Verwaltung immer mit großer Energie in das wichtige Projekt eingebracht habe. „Für Bruni Mayer stand immer der Mensch im Mittelpunkt, sei es als Mitarbeiter oder als Kunde des Amtes, und diesen Gedanken hat sie auch immer in die Arbeit des Innovationsringes eingebracht“, lobte Schwing, der seiner scheidenden Kollegin einen guten Frankenwein als Abschiedsgeschenk überreichte.
Landrätin Bruni Mayer ihrerseits bedankte sich bei allen, die sich im Innovationsring engagieren, vor allem bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, die letztlich für die Umsetzung aller guten Vorschläge im Alltag der Behörden zuständig sind. „Wir alle, als Mitarbeiter der Landratsämter oder auch als gewählte Mandatsträger, stehen im Dienst der Bürgerinnen und Bürger, die zu uns kommen, weil sie guten Rat und manchmal auch schnelle Hilfe brauchen. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass im Landratsamt schnell, effizient, ordentlich und bürgerorientiert gearbeitet wird“, hob Bruni Mayer hervor. Dem Innovationsring wünschte sie noch viele gute Ideen und eine gute Zukunft.

Quelle: Landratsamt Rottal-Inn

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