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Starnberg: Historiker und Archivare besuchen die Landesausstellung „Napoleon in Bayern“

Pressemeldung vom 22. Juni 2015, 11:42 Uhr

Die 16. Informations- und Bildungsfahrt führte die Archivare, Heimatforscher und Ortshistoriker aus dem Landkreis Starnberg in Begleitung von Landrat Karl Roth nach Ingolstadt. Dort besuchte die Starnberger Delegation die Bayerische Landesausstellung „Napoleon in Bayern“. Die Ausstellung widmet sich der wechselvollen Beziehung des Feldherren und Kaiser der Franzosen zu seinem ehemaligen Verbündeten Bayern. Die Teilnehmer aus dem Landkreis waren von den vielen Exponaten der Ausstellung begeistert.
Auf der Rückfahrt besuchten die Archivare und Historiker das Benediktinerkloster Scheyern. Pater Joachim führte die Besucher aus Starnberg durch die Hl. Kreuzkapelle, den Kreuzgang, die Königskapelle, die herrliche Sakristei, die Johanniskirche und die Basilika. Er berichtete über die Geschichte des Klosters und spannte den historischen Bogen bis zur Gegenwart. Die Starnberger erfuhren unter anderen auch, dass sich auf dem Areal des Klosters früher die Stammburg der Grafen von Scheyern befand, den Vorfahren des bayerischen Herrscherhauses der Wittelsbacher.
Im Anschluss daran macht sich die Starnberger Delegation auf nach Altomünster, um die Klosterkirche St. Alto und St. Birgitta zu besichtigen. Proffessor Wilhelm Liebhart führte durch die Klosterkirche, die zu den schönsten Rokoko-Gotteshäusern in Bayern zählt und der Wieskirche nicht viel nachsteht. Der von Johann Michael Fischer errichtete Bau weist eine besondere vertikale Raumaufteilung auf, so dass die Basilika seinerzeit von den Mönchen und Nonnen gleichzeitig benutzt werden konnte. Die Mönche im ersten Stock, die Nonnen im zweiten Stock.

Quelle: Landratsamt Starnberg

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