Energiewechsel

Starnberg: Profit und Umweltschutz, das geht!

Pressemeldung vom 9. Juli 2015, 08:48 Uhr

Ökologisch arbeiten und trotzdem den Profit erhöhen, das wollen die Teilnehmer der Projektgruppen“ÖKOPRFIT Energie“ und „ÖKOPROFIT Klub“ der Landkreise Starnberg, Weilheim-Schongau sowie Bad Tölz-Wolfratshausen. Die neuen Projektrunden starteten diese Woche im Landratsamt Starnberg. Mit den angebotenen Workshops soll die Zahl der ökologisch arbeitenden Unternehmen weiter vergrößert und die Energiewende weiter vorangebracht werden.

Für das neue Einsteigerprojekt „ÖKOPROFIT Energie“ konnten fünf Betriebe verschiedenster Branchen und Größen gewonnen werden. Sie legten diese Woche, mit der Teilnahme am ersten Workshoptag im Landratsamt, einen Grundstein für ökologisches und effizientes Arbeiten. Mit Hilfe externer Fachleute soll die Energieeffizienz in den Unternehmen durch rentable Maßnahmen gesteigert sowie Energieverbrauch, CO2-Emissionen und nicht zuletzt Kosten, effektiv gesenkt werden. Mit von der Partie des Einsteigerprogramms „ÖKOPROFIT Energie“ sind die Firmen: Heine Optotechnik aus Herrsching, Reichart Logistik aus Gilching, RUAG Deutschland aus Weßling, der Verband Wohnen im Kreis Starnberg und das Klinikum Penzberg.
Landrat Karl Roth betonte bei der Auftaktveranstaltung zum „ÖKOPROFIT Energie“ Workshop, dass eine nachhaltige Ausrichtung der Unternehmen in der Region unverzichtbar sei für die angestrebte Energiewende. „Uns liegt es sehr am Herzen, die Unternehmen dabei mit Rat und Tat zu unterstützen und zu begleiten. „ÖKOPROFIT Energie“ und „ÖKOPROFIT Klub“ bieten eine hervorragende Möglichkeit, gemeinsam etwas für das Klima zu tun und am Ball zu bleiben.“ Dass das Projekt erfolgreich ist, zeigt die erneute Teilnahme von zwölf bereits ausgezeichneten Unternehmen am Vertiefungsmodul „ÖKOPROFIT Klub.“

Im Vordergrund des „ÖKOPROFIT Klub“ stehen weitere Verbesserungen zum Beispiel in den Bereichen Abfall, Wasser, Gefahrstofflagerung und natürlich Energie aufbauend auf den Grundworkshop. Das erste Klub-Treffen, das sich unter anderem mit neuen rechtlichen Vorgaben wie der Betriebssicherheitsverordnung und dem Energiedienstleistungsgesetz befasste, fand ebenfalls diese Woche im Landratsamt Starnberg statt. Die teilnehmenden Unternehmen sind: 3M Deutschland aus Seefeld, die Akademie der Politischen Bildung in Tutzing, die GIZ in Feldafing, das Klinikum Starnberg, PTC Telecom aus Wörthsee, das Siemens AG Global Leadership Center in Feldafing, Schölderle Geräte & Werkstofftechnologie in Andechs/Rothenfeld, die Greif Süd aus Wolfratshausen, Lengersdorf aus Wolfratshausen, Polymold aus Pähl, Schleicher Fahrzeugteile in Penzberg sowie die Tunap Industrie Chemie ebenfalls aus Wolfratshausen.
Das Projekt „ÖKOPROFIT“ wird organisatorisch und finanziell von den drei teilnehmenden Landkreisen unterstützt und begleitet.

Quelle: Landratsamt Starnberg

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