Energiewechsel

Sulzbach-Rosenberg: FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK

Pressemeldung vom 27. Februar 2017, 16:17 Uhr

Bereits zum 8. Mal (im zweijährigen Rhythmus) findet an vier Freitagen im März das FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK der Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg statt. Ein einzigartiger Mix, der Volksmusik mit Jazz, Folk, Hip-Hop, Rock und andere Stilen verbindet.

Freitag, 03.03.2017 – 20.00 Uhr Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK: Flez Orange KLINGT SAFTIG! Vertraut & fremdartig, aufregend & virtuos, mitreißend & aufmüpfig – das ist Flez Orange! Mit ihrer grandiosen Verwirbelung von Stilen und Klangfarben haben die vier Niederbayern und ein Chiemgauer einen unverwechselbaren Sound geprägt. Angesiedelt in den Weiten von Polka, Balkangroove und Filmmusik machen die fabelhaften Musiker mit einem bunten Instrumentarium und vielstimmigem Gesang süchtig nach mehr. Irrsinn und Abenteuer treffen humorvoll auf hohes musikalisches Niveau. Da tanzen die Beatles mit dem Kramer Annamirl, und die Lieblingsspeise wird genussvoll vertont. Turbulent, lustig, wunderschön!

Besetzung: Matthias Klimmer – Klarinette, E-Gitarre, Gesang Veronika Keglmaier – Geige, Gesang Stefan Fusseder- Akkordeon, Gesang Jochen Rössler – Bass, Gesang Maximilian Maier – Percussion, Banjo, Gesang.

Sonntag, 26.03.2017 – 14.30 Uhr (Treffpunkt: Oberer Schlosshof, Im Schloss 1, Su.-Ro.) Sonderstadtführung von Günter Haller anl. der Bayerisch-Tschechischen Landesausstellung. Auf den Spuren Kaiser Karl’s IV. in Sulzbach, der Hauptstadt „Neuböhmens“ oder das kurze „böhmische“ Glück. Sulzbach, an der sogenannten „Goldenen Straße“ gelegen, wurde 20 Jahre Verwaltungsmittelpunkt „Bayerns jenseits des Böhmerwaldes“ und somit prosperierte die Stadt ganz erheblich davon. Stadtteile, Gebäude und besondere Privilegien für Sulzbach’s Bürger gehen auf den Kaiser zurück, die natürlich in der Themenführung nicht fehlen dürfen. Stationen der Führung: Schloss (Burg), ältester Keller Sulzbachs; Gasthaus „Goldene Krone“; Stadtpfarrkirche.

Freitag, 10.03.2017 – 20.00 Uhr Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK: Eberwein Bairischer Kammersound – Bairische Chansons Die Formation um Marlene Eberwein und ihre blaue Harfe setzt mit ihrem „bairischen Kammersound“. ganz besondere Akzente im Kosmos der Neuen Heimatmusik. Bairischer Kammersound – so bezeichnet das Ensemble seine Musik. Die vier Musiker kommen aus der bairischen Musiktradition, musizieren kammermusikalisch-intim und kreieren einen unverwechselbar-sympathischen crossover-Sound zwischen Tradition und Moderne. Bestimmt vom Klang der Harfe spielen sie wunderbar virtuos mit den Grenzen der Musikstile. „Das ist kein Facelifting, das ist eine energetische Totalsanierung“, jubelte jüngst die Kritik. Eberwein lässt die tänzerische Polka mit verspieltem Jazz oder melancholischem Klezmer verschmelzen. Duftige Walzer und rhythmische Zwiefache erfahren ihre Verjüngungskur durch gekonnte Improvisationen. Dazwischen wird herzerfrischend gesungen: Lustige Gstanzl und Vierzeiler erklingen zu mitreißenden Rhythmen, aktuelle Geschichten werden zu fröhlichen Couplets und Chansons. Gerne greift der Klarinettist auch zur Gitarre, der Trompeter glänzt als Percussionist, der Bassist gönnt sich Ausflüge an die Mundharmonika und die Harfenistin spielt auf der Melodika. Eberwein – das ist Musik zum Aufmerken und Entspannen, die es auch auf einer CD zu hören gibt. Marlene Eberwein ist Spross der bekannten bayerischen Musikerfamilie Eberwein (Dellnhauser Musikanten aus der Hallertau. Sie leitet den Eberwein-Dreigesang und war in den vergangenen Jahren mit dem Ensemble La Harpa classica sowie den Formationen unterland und crème duett unterwegs.

Besetzung: Marlene Eberwein – Harfe, Melodika, Gesang Matthias Klimmer – Klarinette, Gitarre, Gesang Stefan Lang – Trompete, Percussion Max Seefelder – Kontrabass, Mundharmonika, Gesang

Freitag, 24.03.2017 – 20.00 Uhr Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK: Blecherne Sait’n Seit 20 Jahren gibt es die Blechernen Sait’n. Das mehrfach ausgezeichnete Musikerehepaar Ingrid und Franz Gericke und Gitarrist Josef Donhauser haben unter anderem durch ihre Auftritte in den „BR-Brettl-Spitzen“ einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Sie sind mit ihrem Geburtstagsprogramm „Zither meets Louis Amstrong“ zu Gast.

Freitag, 31.03.2017 – 20.00 Uhr Kleinkunstbühne Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Sulzbach-Rosenberg FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK: Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn „Der Name ist Programm“ Der „Jodelwahnsinn“ präsentiert ein facettenreiches und spannendes Instrumentarium: Acoustic- & Electric Guitars, Geige, Tuba und diatonische Ziach bringen abenteuerlich extravagante Arrangements mit außergewöhnlichen Sounds zum Klingen. Da werden Instrumente gestreichelt und gequält und bairisches Liedgut gejodelt und gerappt. Die Texte sind mal raffiniert hintergründig gewürzt, mal melancholisch und doch wieder schonungslos kritisch. Mit viel Humor und Zug, dazwischen aber auch mal mit leiser Poesie, beleuchten die Künstler das Zusammenprallen der modernen digitalen Welt mit Tradition, Gemütlichkeit und der unerschütterlich pragmatischen Einstellung des „bairisch gesunden Menschenverstandes“. Jodelwahnsinn-Gründer Otto Göttler und seine Mitstreiterin Petra Amasreiter haben dafür den Allround-Musiker Wolfgang Neumann ins Team berufen. Er spielte bei den Meiers, mit Rudi Zapf und den Cubaboarischen und ist in der bayrischen Liedermacherszene seit Jahrzehnten innovativ dabei. Der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn kommt authentisch daher, bairisch-gradraus und anarchisch – kultiges Musikkabarett, mutterwitzig, aberwitzig, schlitzohrig!

Profile: Otto Göttler Jahrgang 1948, ist ein G’wachs der Obergiesinger Nachkriegszeit. Schon als Jugendlicher bewies er, gegen den Strom schwimmen zu können, und tauschte den Fußball bei 1860 gegen das Rennrad beim RC 02 München ein. Beruflich führte er den vom Vater begründeten Süßwarenhandel nach seinem Tod weiter und baute ihn zum Wein und Spirituosenhandel um, gab das Geschäft aber 1993 zugunsten einer professionellen Karriere als Musikkabarettist auf: Sein intensives musikalisches Interesse bekundete er damit, dass er sich mit über 30 Jahren eine Klappzither kaufte, auch weil die gut aufs Radl passte. Das aber reichte ihm nicht und so begann er, auf der Diatonischen Harmonika (Steierischen) zu spielen. 1986 gründete er den Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn und blieb auch nach dessen zwischenzeitlichen Ende in diversen Projekten erfolgreich – stets beseelt von dem Gedanken, dass Volksmusik dem Zeitgeist aufs Maul und dem Publikum in die Augen schaut, direkt, grad und erdig, verschmitzt und äußerst fantasiereich.

Petra Amstreiter

ist auch ein Münchner Kindl und verbrachte viel Zeit in der Volksmusik, aber auch in Folk- und Rockbands. Von der Musik vereinnahmt, studierte sie klassische Violine und spielte in diversen Orchestern und Ensembles, wobei sie von Minnesang über Oper, von Fusionjazz bis Hardrock nichts ausließ. Die Studioarbeit hatte es ihr angetan, so ging sie 1997 zum Bayerischen Rundfunk, um sich zur Tontechnikerin ausbilden zu lassen. Seither spielt sie sich als Geigenpetra durch die Lande, komponiert und produziert Musik und traktiert ihre Schüler an verschiedenen Musikschulen. Der Jodelwahnsinn ist sozusagen ein „back to the roots“ – wobei die Violine auch manchmal der E-Geige und den verzerrten Effekten weicht.

Wolfgang Neumann geboren 1957 im Münchener Stadtteil Thalkirchen. Mit 6 Jahren: Erste Jodelversuche in den Schluchten einer Münchner Hochhaussiedlung. Mit 9 Jahren: Ausbildung zum Sängerknaben beim Windsbacher Knabenchor. Mit 12 Jahren: war dann aber erst mal Schluss mit brav sein und der geistlichen Musik. Die Gitarre, wild und knackig sollte es dann sein. Den Blues und den Rock hat er im englischen Garten von durchreisenden Hippies aus USA gelernt. Vom Vater gab es Unterricht in Gitarre, Percussion und Klavier. Ab 18 folgten wilde Jahre mit diversen Rockbands und dann wieder eine völlig andere Schiene: 4 Jahre Studium der klassischen Gitarre und der alpenländischen Volksmusik am Richard-Strauss-Konservatorium. Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Hackbrett-Virtuosen Rudi Zapf („Never Been There“) und dem Musikkabarett „Die Meiers“. Seit 1980 arbeitet er als Komponist für Film- und Fernsehproduktionen. Wolfgang Neumann lebt und arbeitet in Inning.

Karten für das 8. FESTIVAL MODERNER VOLXMUSIK sind im Vorverkauf erhältlich in Amberg bei der AZ, im Reisebüro im Bahnhof und in der Tourist-Information am Hallplatz. In Sulzbach-Rosenberg bei den Buchhandlungen Volkert und Dorner und in der Tourist-Information/Kulturwerkstatt im Rathaus. Online unter www.okticket.de, www.nt-ticket.de oder www.kulturwerkstatt-online.net. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.

Quelle: Stadt Sulzbach-Rosenberg

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