Energiewechsel

Sulzbach-Rosenberg: Große Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus

Pressemeldung vom 21. Februar 2012, 08:14 Uhr

Kulturzelt von 12. Juli – 15 Juli 2012 am Volksfestplatz in der Rosenberger Straße in Sulzbach-Rosenberg

Die Kulturwerkstatt um Fred Tischler hat in Kooperation mit US Wagner Events und PACE (Verein für europäischen Kulturaustausch) sich wieder ein attraktives Programm für das Kulturzelt dieses Jahr einfallen lassen.
Künstler wie Schmidbauer, Pollina & Kälberer, die Soneros de Verdad, die Geschwister Well sowie die Cuba Boarischen fesseln die Besucher. Klänge von Bayern bis Kuba stecken in diesen Tagen zum Mitsingen an.
Auftakt ist am Donnerstag, 12. Juli um 20 Uhr mit dem Trio Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer.

Nach vielen Jahren des immer wieder gemeinsam Musizierens, nach einer kleinen Tournee durch Bayern und die Schweiz, einer gemeinsamen Fernsehsendung (AUFGSPUIT im BR), nach vielen Begegnungen, die aus Bekannten und musikalisch Seelenverwandten schließlich gute Freunde machte, ist eines Tages der Plan gereift, ein abendfüllendes gemeinsames Programm zu schreiben und eine CD zu produzieren.
Dieser Plan wird 2012 in die Tat umgesetzt. Ab März beginnen die Aufnahmen und im Juni soll die CD erscheinen. Gleichzeitig startet eine umfangreiche Tournee durch Deutschland, die Schweiz und Österreich, die bis Anfang 2013 dauern wird.
Und am Donnerstag, den 12. Juli 2012, einen Tag vor ihrem Gastspiel beim TOLLWOOD in München sind sie zu Gast beim diesjährigen KULTURZELT in Sulzbach-Rosenberg.
Man darf sich auf eine spannende musikalische Reise vom Alpenraum bis nach Sizilien und darüber hinaus freuen, eine sizilianisch-bayerische Kooperation die sich nicht gesucht – aber gefunden hat.

Das schreibt die Presse:

„Das Trio Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Ka¨lberer begeistert im Haberkasten vom ersten Ton an – Drei Su¨dstaatler auf einer Bu¨hne
Was geschieht, wenn drei leidenschaftliche Musiker aus dem jeweils südlichsten Teil ihres Landes aufeinandertreffen? Wie fühlt es sich an, wenn sich italienische Emotionalität mit rauer bayerischer Herzlichkeit vereint? Was passiert, wenn jeder für sich ein Genie ist, sie sich zusammen aber selbst übertreffen? Das Trio Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer hat die Antworten auf diese Fragen in den Mühldorfer Haberkasten gebracht. Es „wird aufgspuit“, oder um es frei ins Italienische zu übersetzen: „Cantiamo insieme“. Der Abend hält, was schon das Eröffnungslied verspricht: ein italienisch-bayerisches, musikalisches Meisterwerk, das bereits bei den ersten Akkorden ansteckt. Es dauert nicht lange, bis Pippo Pollina und Werner Schmidbauer das Publikum zum Singen bringen. Das Lebensgefühl der drei „Su¨dstaatler“ auf der Bühne reißt mit, gerade in kalten Zeiten wie diesen. Die drei Musiker schlagen zu Beginn ruhige To¨ne an. Die gefühlvolle italienische Ballade „centopassi“ und Schmidbauers Lied „Im Süden von meinem Herzen“ klingen schön, stimmen nachdenklich. Doch die Liedermacher können auch anders: Mit dem Akkordeon und der klaren Stimme von Pippo Pollina zaubern die Musiker italienische Folklore auf die Bühne. Ein Gefu¨hl, als würde man mit der Vespa durch ein sonniges italienisches Dörfchen brausen. Und wie könnte es anders sein, das obligatorische „Volare“ bleibt nicht aus. „Vai“, ruft Pippo Pollina in sein Mikrofon, „los“ heißt das, aber das Publikum im Haberkasten versteht die Aufforderung zum Singen auch ohne Übersetzung.

Nicht nur Publikum und Künstler, sondern auch die Künstler untereinander verstehen sich gut. Kennengelernt haben sich Pippo Pollina und Werner Schmidbauer bei einem Konzert des Sizilianers in Schmidbauers Heimatstadt Bad Aibling. Während des Auftritts riss dem Ku¨nstler eine Gitarrenseite und Werner Schmidbauer, der im Publikum saß, sprang kurzerhand ein und zog eine neue auf. Der verdutzte Pollina, der den bayerischen Liedermacher damals noch nicht kannte, forderte Schmidbauer zu einem gemeinsamen, improvisierten Stück heraus – die Harmonie passte, das Publikum war begeistert. So entwickelte sich nach und nach eine Freundschaft und die Idee einer gemeinsamen Tournee. „Musik ist eine Brücke“, erzählt Pippo Pollina auf der Bühne und für die Verbindung der beiden Künstler trifft dies auf jeden Fall zu. Seinen Höhepunkt findet das bayerisch-italienische Spektakel im Stück „Südhang“. Martin Kälberer spielt die „Hang“ (daher der Name), ein altes, seltenes Instrument. Pippo Pollina entlockt einer gewöhnlichen Trommel, wie sie hierzulande „hauptsächlich im Sportunterricht verwendet wird“, Klänge, die sprachlos machen. Seine Finger flitzen über das Instrument, verschwimmen vor dem menschlichen Auge zu einer einzigen Fläche. Immer wieder umarmen sich Pollina und Schmidbauer auf der Bühne. Ein bisschen Nervosität ist ihnen anzumerken, schließlich ist es erst der zweite gemeinsame Auftritt. Die Umarmungen als Zeichen der Freundschaft, aber auch der Selbstbestätigung. Doch letztere haben alle drei kaum nötig, denn das Publikum ist restlos begeistert. „Passa il tempo“ nennt sich das letzte Lied der drei Künstler. Passa il tempo – die Zeit vergeht. Sie „zischt davo wia a Pfeil“ singt Werner Schmidbauer. Recht hat er. An diesem Mittwochabend nämlich sind die zweieinhalb Stunden leider viel zu schnell vergangen.“

Die Kubanische Nacht am Freitag, 13. Juli um 20 Uhr mit den Soneros de Verdad wird
organisiert von P.A.C.E., einem Verein für europäischen Kulturaustausch.
Live from Cuba:

The 2nd Generation of Buena Vista
Son Cubano mit der Band des ehemaligen Mitgliedes vom legendären Buena Vista Social Club.
Luis Frank (Sänger & Leader der Soneros de Verdad) ist ein Meister des Son Cubano. Er beherrscht die gefühlsbetonte kubanische Musik wie kein anderer. Seine Band „Soneros de Verdad“ sieht sich selbst als die zweite Generation des Buena Vista. Sie hat sich mit sieben Spitzenmusikern aus dem Lande Fidel Castros formiert, die man zu den besten der Welt zählt!
Luis Frank ist seit dem großen Boom des kubanischen Son, einer der bedeutendsten Namen die das musikalische Erbe des Buena Vista über die Grenzen Kubas hinaus tragen. Infolge des neu erlebten Kubafeelings konnte der fantastische Sänger Luis Frank und seine Band „Soneros de Verdad“ in ganz Europa grandiose Erfolge feiern. „Da bleibt wahrlich kein Bein auf dem Boden. Man kann dieser Musik einfach nicht widerstehen.“ (bloom.de) – „überschäumende Spielfreude“ (WOM-Journal) – „Diese Musik besticht durch Authentizität – sie ist das, was uns endlich zu den Ursprüngen der Kubawelle ‚zurückschwappen‘ lässt.“ (jazzdimensions.de) – „ein durchweg erfreuliches Beispiel für zeitlose kubanische Klänge“ (Jazziz) – „strahlt eine heißblütige Leidenschaft und einen starken Sinn für Tradition aus“ (Billboard) – „eine weitere bemerkenswerte Vorführung von Kubas musikalischem Reichtum“ (cdnow.com) – „exzellente Musiker“ (Urban Mozaik Magazine) – So schwärmen die Medien.
Die Kritiker überschlugen sich geradezu vor Begeisterung, nachdem das Album „A Buena Vista: Barrio de la Habana“ von den „Soneros de Verdad“ erschienen war. Juan de Marcos, der sich Mitte der 90er Jahre als musikalischer Leiter des weltberühmten Buena Vista Social Club einen Namen machte, hatte seinerzeit zusammen mit Luis Frank für dieses Album alte Größen wie Manuel „Puntillita“ Licea, Rudy Calzado, den legendären Pio Leiva sowie aufstrebende Nachwuchstalente aus Kuba zusammengetrommelt. Mit ihnen spielte er eine bezaubernde Mischung aus Son, Danzón und Jazz ein. Von ihrem ersten Album wurden gleich 350.000 Exemplare verkauft. Neben viele Auszeichnungen erhielten die „Soneros de Verdad“ 2001 während eines Auftritts im“Circus Krone“ in München den „Deutschen Jazz Preis“. In Kuba führte das Album fast ein halbes Jahr lang die Top 20 an, in Japan konnte das Werk ebenfalls die Spitzenposition der Charts erobern und auch in Griechenland stürmte es ganz nach oben. Im Athener Festival „Night of the Euro“ traten sie vor 100.000 Menschen auf.
Soneros de Verdad sind ein MUSS für jeden echten Liebhaber guter, kubanischer Musik.

Nach der Auflösung der Biermösl Blosn ist die neue Gruppierung der Geschwister Well am Samstag 14. Juli um 20 Uhr zu Gast.
Nach der Auflösung der Biermösl Blosn ist die neue Gruppierung der Geschwister Well zu Gast beim diesjährigen Kulturzelt. Die Trennung der Well-Brüder und die Auflösung der Biermösl Blosn ist noch ziemlich neu, die Spannung ist dementsprechend groß beim gemeinsamen Auftritt von den ehemaligen Biermösl Blosn-Mitgliedern Michael und Stofferl Well, dem neu dazu gekommenen Bruder Karli und den Wellküren-Schwestern Bärbi, Burgi und Moni beim diesjährigen Kulturzelt. Ihre Texte haben nichts von der alten Boshaftigkeit und dem Aberwitz verloren. Ihre politische Satire trifft, ihr Spott ist immer noch beißend, nur die Musik rettet vor bösen Gedanken. Sie ist so schön anarchisch, eine Verbindung aus Stubnmusi und Landler, Klassik und Country-Musik, keltischen Balladen und Rock und bleibt doch ihrer urbairischen Heimat treu. Wir sind gespannt, was uns die „neuen“ Geschwister Well präsentieren werden!!!

Am Sonntag, 15. Juli um 20 Uhr lassen die Cuba Boarischen das Kulturzelt ausklingen.
Die Cuba Boarischen nennen ihre vierte CD schlicht „Die Cuba Boarischen“
Ländler mit Latin-Groove. Vom Mangfalltal nach Havanna.

Ein jodelnder Buena Vista Social Club? Eine vom Salsa-Virus infizierte Truppe von oberbayerischen Dorfmusikanten? Die musikalische Vermählung von Zwiefachem und Cha Cha? Auf geht’s, hasta la victoria siempre, host mi?!?

Die Cuba Boarischen spuin auf und veröffentlichen ihr viertes Album. Darauf haben sie ihre bisher beliebtesten und schönsten Songs versammelt, alle überarbeitet, plus drei neue. Da lassen flotte kubanische Tänzerinnen ihre Hüften schwingen und tänzeln direkt in die Arme von urigen Goaßlschnoizern. Da fliegt der Panamahut neben dem Samt-Gilet über die Bühne! Da entlocken ehemalige Dorfmusikanten aus dem Mangfalltal ihrem bayerisch-lateinamerikanischen Instrumentendschungel einen ganz neuen Sound, einen ganz besonderen Groove , bei dem sich der erdige 3/4-Takt mit dem schnell wirbelnden Salsasturm zum äußerst tanzbaren „cubaboarischen“ Sound vereint.

Wenn die Cuba Boarischen zum Salsarhythmus jodeln oder einen Bolero auf Blasinstrumenten spielen, klingt das so wunderbar harmonisch, als ob es nie anders gewesen wäre. Unmerklich swingt der inzwischen vielleicht bekannteste Chan Chan des Buena Vista Social Club in einen gemütlich niederbayerisch-oberpfälzerischen Suserl-Zwiefachen. War das nun Spanisch oder Bairisch? Kaum zu unterscheiden und die Lebensfreude, die aus dieser alpen-südländischen Hochzeit sprudelt, reißt einfach mit. Musikalisch scheint das Mangfalltal mitten in Kuba zu liegen.

„Vacilion – oder bairisch: a Gaudi muaß ma hobn“ passt wunderbar zum Refrain „Cha Cha Cha“, die kubanische Gelassenheit versteht sich exzellent mit dem bayerischen Humor und die Liasion zwischen zackigen südamerikanischen und den eher erdigen alpenländischen Rhythmen rührt direkt ans „Corazon“. Und: „Tanzen dad i gern“! Das gilt hier wie dort. Rhythmen und Sprache wechseln die inzwischen sieben Musiker der Cuba Boarischen so schnell wie ihre vielen Instrumente. Eben noch Tuba, Trompete oder Saxophon an den Lippen, zupft die Band plötzlich spanische Gitarren und trommelt auf karibischen Congas und Bongos.

Die Cuba Boarischen sind: Hubert, Andreas und Leonhard Meixner, Michael Mayer, Hans Förg, Markus Wallner und Sepp Rottmayr

„Ja Zacklzement, war das ein Abenteuer. Da habt ihr euch schon etwas (zu)getraut, mit fast 100 Fans auf diese Spontankonzertreise zu gehen. Mehr als 10 000 Kilometer weg von Bayern. Aber bei euch ist das ja längst alles tief in den Herzen und Seelen verankert. Höchste Musikalität, bayerische Bierruhe und kubanische Gelassenheit“ (Bernt Lusteck (Bayern 1) zur letzten Reise nach Kuba) (mehr Infos auf Seite 2)

Vom Mangfalltal nach Havanna. Es fing alles ganz harmlos an. Hubert Meixner und seine Dorfmusikanten wollten im Jahr 2000 eigentlich nur Urlaub machen in Kuba, ein bisschen Sonne, Meer und kühle Drinks genießen. Doch schon in der ersten Nacht zettelten sie in der Hotelbar mit einheimischen Musikern einen zünftigen bayerisch-kubanischen Hoagascht an, der sie seitdem nicht mehr los lässt. Der Virus hatte sie gepackt. Angesteckt von der Lebensfreude, die aus den lateinamerikanischen Rhythmen klingt, verschmelzen sie, zurück in der Heimat, Salsa mit Polka, Cha Cha Cha mit alpenländischen Hochzeitsmärschen und Chan Chan mit Zwiefachen!

Inzwischen sind mehr als zehn kurze Jahre vergangen, in denen die Dorfmusikanten um die Familie Meixner und ihre Musiker zu den Cuba Boarischen verschmolzen und sich eine stetig wachsende, begeisterte Fangemeinde erspielt haben, weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Die jährlichen Reisen in die neue musikalische Heimat Kuba sind schon Tradition, mittlerweile mit einem Flugzeug voller Fans im Schlepptau. Im April 2011 haben sie erstmals mit einer mitreißenden Show den berühmten Münchner Circus Krone ausverkauft. Jetzt veröffentlichen sie ihr viertes Album, das schlicht und einfach „Die Cuba Boarischen“ heißt. Denn der stete Austausch zwischen Kuba und Bayern ist wie eine sprudelnde Inspirationsquelle für immer weitere „cubaboarische“ Songs und Liadln. Auf geht’s nach Kuba. Mit den Cuba Boarischen!

Karten für das diesjährige Kulturzelt sind bereits im Vorverkauf erhältlich in Amberg im Reisebüro im Bahnhof, Bunte Stub’n und Luftmuseum. In Sulzbach-Rosenberg bei den Buchhandlungen Dorner und Volkert und in der Tourist-Information/Kulturwerkstatt im Rathaus. Außerdem bei allen Vorverkaufsstellen von okticket.de.

Online gibt es Karten unter www.okticket.de oder www.kulturwerkstatt-online.net. Telefonische Informationen unter 09661.510110.

Quelle: Stadt Sulzbach-Rosenberg

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