Energiewechsel

Sulzbach-Rosenberg: HERBST-KULTOUR 2011 der Kulturwerkstatt Sulzbach-Rosenberg – Ab dem 02.12.2011

Pressemeldung vom 8. November 2011, 08:41 Uhr

02. 12. 2011 – 20.00 Uhr (Hist. Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Su-Ro)

„Diknu Schneeberger Trio“
Der blutjunge Musiker vereint in seinem Spiel Virtuosität und rhythmische Präzision des Gypsy Jazz mit einem ganz besonderen Gefühl für Melodik und Ton. 2005 nimmt Diknu Unterricht beim renommierten Wiener Jazzgitarristen Martin Spitzer. Nach kurzer Zeit entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden und sie entdecken ihr gemeinsames musikalisches Ideal, Musik im Geiste Django Reinhardts zu spielen. 2006 gründen sie das Diknu Schneeberger Trio mit Papa Joschi Schneeberger am Bass! Das Trio spielt rasanten Gypsy Swing, liebevoll arrangierte Standards, interessante Originals und Django’s schönste Kompositionen, aber auch die seiner Nachfahren – Stochelo Rosenberg, Bireli Lagrene oder Romane, die den Gypsy Jazz mit modernen Elementen angereichert haben.
Karten hierfür gibt es im Vorverkauf in Amberg im Reisebüro im Bahnhof, Schieferl Bräu und in der „Bunte Stub’n“, in Sulzbach-Rosenberg bei den Buchhandlungen Dorner und Volkert und in der Kulturwerkstatt/Tourist-Information im Rathaus. Online unter www.okticket.de oder www.kulturwerkstatt-online.net. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.

Samstag, 10.12.11 – 20.00 Uhr (Historische Druckerei Seidel, Luitpoldplatz 4, Su.-Ro.)
Keller Steff Band mit „Sag amal, bist NARRISCH, ja wos treibst denn?!“

Diese Frage musste sich der Keller Steff mehr als einmal anhören, als es sich so ergab kein „anständiges Leben mit Haus und Hackschnitzelheizung“ („Narrisch“) zu führen, sondern sein künstlerisches Multitalent zum Beruf zu machen. Er hätte ja ohne weiteres auch KFZ- Mechaniker, Schlosser, Landschaftsgärtner oder ähnliches werden können, mit seinen vielseitigen Interessen, Ausbildungen und selbstumgebauten Vehikeln. Gottlob wurde er nach vielen beruflichen Wirrungen und Irrungen dann doch Musiker und landete 2009 mit seiner ersten CD „Bulldogfahrer“ (Hit „Kaibeziang“) einen sauberen Überraschungserfolg.

Das jetzt erschienene neue Album „Narrisch“ kommt im steten Zweitakt-Herzschlag eines selbstfrisierten Zündapp Mopeds daher. Der Keller Steff, selbst eher nicht frisiert, weiß, wie man mit Liedern wie „Heid oder morgn“ einen hohlen Zylinder aufbohrt, damit der Kolben (im Kopf und in der Seele) frei knattern kann. Bei „Fliag mit mir zum Mond“ oder „Modorsog“ merkt man: der Sound seines Lebens ist der Beat eines Benz 200 D und nicht der eines schallgedämpften Luxus-BMWs Baujahr 2010. Das Album „Narrisch“ bringt ein Funkeln in den Augen mit und den Händedruck eines Glücksschmieds, der einen Büroangestellten mit Burnout fremdstartet.
Thematisch behandelt der Steff das Leben mit allen Höhen und Tiefen. Situationen, die er individuell durchgemacht hat, die aber auch jeder kennt: der pupertätsgeplagte „Lehrbua“, der sich erst mal schwer tut mit dem Erwachsenwerden (aber dann doch die Kurve kriegt). Das haare-sträubende „Narrisch“ des Vaters (Herbert), dem die Rumschwänzerei des Sohnemanns gar nicht passt und darüber die Fassung verliert. Tiefe Lebensfreude spricht aus zwei wunderschön ergreifenden Songs, dem „1,2,3,4“ und der „Schene Zeit“. Ersterer erzählt vom Leben und von den verschiedenen Lebensentwürfen, die letztlich aber alle gleich enden. Der zweite vom Zuhören-können und dem Sich-Zeit-nehmen für die viele interessante Geschichten, die es im Leben gibt. „Fehler gmacht“ ist ein Plädoyer fürs Auch-mal-nein sagen und das Zu-sich-mit-allen-Eigenheiten-stehen (siehe auch „Spiagl“). Und zu guter Letzt der Anwärter zum diesjährigen Wiesnhit „Rausch ghabt“, passend gefolgt vom „Flaschendeife“ und „Ross“ – der letzten Nummer des Albums, in der zum Schluss augenzwinkernd die Moralapostel von nebenan aufs Korn genommen werden.

Es geht um Selbsterlebtes, Alltägliches, Ärgerliches, Erfreuliches. Der Keller Steff singt optimistisch, poetisch, grad raus und schaut dabei auch unter die Oberfläche. Er sieht die Perle in der Auster des Moments, zeigt sie uns und lässt sie uns allen.
Die Texte sind auf alle Fälle süddeutsch und nicht nach der Schrift.
Der Stil? Blues, Rock’n’Roll, Folk, Country – „Suachts es eich selber aus!“
Meister Eder würde sagen: „Die Jack Johnsons unter den bayerischen Bob Dylans“
Wollte man die Keller Steff Band musikalisch in eine Schublade stecken, so müsste es auf jeden Fall eine selbst geschreinerte sein.

In folgender Besetzung tritt die Keller Steff Band auf:
Chris Stöger (Schlagzeug, Gesang)
Franz Gries (Gitarre, Gesang)
Gerhard Zimmermann (Kontrabass, Gesang)
Stephan Keller (Gesang, Gitarre, Harp)

Und das sagen Presse und Label:
„…Bayerische Lebensart musikalisch auf den Punkt zu bringen, ist nicht immer einfach. Entweder wird sie uns als naiver volkstümlicher Schlager oder mit leicht überhitzter Tradition als einzig wahre Volksmusik serviert. Dass es auch erfrischend anders und ohne Sendungsbewusstsein geht, zeigte die „Keller Steff Band“ im ausverkauften Pfaffinger Gemeindesaal. Fast drei Stunden bot die Band aus Übersee am Chiemsee hervorragende Unterhaltung, eine Mischung aus Musikkabarett und echten Ohrwürmern, die es hoffentlich nie in die weißblaue Hitparade der Volksmusik schaffen werden. Denn dazu sind die Lieder zu rockig, die Texte zu intelligent und die Musiker einfach zu sympathisch….“
(OVB-Online – 14. Apr. 2011)

„…Ihr fetziger Rock ’n‘ Roll, der rasante Rockabilly, aber auch Blues und Reggae reißen einfach mit. Themen wie „Mera Lohn für d Krangaschwesta“ nimmt der Keller Steff direkt aus dem Leben. In „Hello Jesus“ verarbeitet er seine jugendlichen Erfahrungen übers Beichten so, dass sich jeder im Saal irgendwie wieder findet. Der „Bulldogfahrer“ ist inzwischen ebenso Kult, wie das Lied vom „Kaibeziang“, Die Texte des Keller Steff sind alles andere als banal. Wie ein groß gewordener Lausbub schafft er es, seine Sicht der Dinge zu erzählen…Die Reichenhaller sind jedenfalls restlos begeistert. (Reichenhaller Tagblatt – 10. Feb. 2011)

„Mit urigem Chiemseer Heimatdialekt, witzigen Geschichten und eingängigen Liedern vom Tomatenhäusl, Oachkater, Preußen als Glashausbauern sowie vom Telefondialog mit Dame, bei dem sich der Steff und die Zuschauer fast schieflachten, heizte die Keller-Steff-Band mit ihrem fetzigen Rock’n’Roll, Blues und Rockabilly-Spielarten dem Publikum
ganz schön ein….“ (Augsburger Allgemeine – 14. 3. 2011)

„Der Steff ist kein Revoluzzer, sondern ein feiner, freier Romantiker, der aber auch zulangen kann. Der kann fast alles richten. Er richtet aber nicht über Leute und diese auch nicht aus, weil er wirklich ein Menschenfreund ist, obwohl das ein Scheißwort ist. Dieser ganze Typ mit seiner Band, sein strahlender Optimismus, seine Poesie der kleinen Dinge, die sauviel zusammenhalten, sind wie die Gegend aus der er kommt: Ein Splitter vom Paradies.“
Karten hierfür gibt es im Vorverkauf in Amberg im Reisebüro im Bahnhof, Schieferl Bräu und in der „Bunte Stub’n“, in Sulzbach-Rosenberg bei den Buchhandlungen Dorner und Volkert und in der Kulturwerkstatt/Tourist-Information im Rathaus. Online unter www.okticket.de oder www.kulturwerkstatt-online.net. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.

16. 12. 2011 – 20.00 Uhr (Veranstaltungsort wird in der Tagespresse bekanntgegeben)
„Ramona Fink Gospel Group“
Traditionelles Gospelkonzert der Kulturwerkstatt zum Abschluss der Herbst-Kultour 2011. Schon seit 1990 sind Ramona Fink und ihre Band in ganz Süddeutschland und Österreich als Botschafter der Gospelmusik unterwegs, unzählige Auftritte bei Gottesdiensten und Konzerten haben die Herzen der Zuhörer höher schlagen lassen und so manche Kirchenmauer zum Erbeben gebracht. Im Zentrum ihrer Auftritte stehen dabei Klassiker der Gospelliteratur wie „Wade in the water“, „There is power in the blood“ oder „This little light of mine“, gepaart mit zeitgenössischen Kompositionen z. B. von Kirk Franklin („He’s able“) oder Keb’Mo („Hand it over“).
Karten hierfür gibt es im Vorverkauf in Amberg im Reisebüro im Bahnhof, Schieferl Bräu und in der „Bunte Stub’n“, in Sulzbach-Rosenberg bei den Buchhandlungen Dorner und Volkert und in der Kulturwerkstatt/Tourist-Information im Rathaus. Online unter www.okticket.de oder www.kulturwerkstatt-online.net. Telefonische Informationen unter 09661.510 110.

Quelle: Stadt Sulzbach-Rosenberg

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