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Trostberg: Nachbericht zur Museumstour Trostberg/Tittmoning/Traunreut im Rahmen der Chiemgauer Kulturtage am Freitag, 22.07.2016

Pressemeldung vom 26. Juli 2016, 14:24 Uhr

Die Museumstour Trostberg/Tittmoning/Traunreut startete am Freitag, 22.07.2016 um 17 Uhr. Nach einem kleinen Umweg mit dem Bus über Tittmoning, fanden sich am Eingang des Traunreuter Museums „DASMAXIMUM“ bereits 20 Teilnehmer, die Interesse an dieser Tour hatten. Nach einer kurzen Begrüßung ging es in die weitläufigen Hallen des DASMAXIMUM. Fr. Dr. Birgit Löffler führte kompetent in die Kunst von John Chamberlain und der Lichtinstallation von Dan Flavin ein und erklärte auch einiges zu den Bildern von Andy Warhol bzw. Maria Zerres. Führungen und Erklärungen in dieser Form sind grundsätzlich dort nicht üblich. Beim Ausstellungskonzept vom DASMAXIMUM geht es nämlich eigentlich nicht um die Wissensvermittlung, sondern dass das Kunsterlebnis im Mittelpunkt stehen soll. Jeder Besucher darf sich hier seine eigenen Gedanken zur Kunst machen. Die Stunde dort verflog nur so und alle waren sich einig, dass man mit mehr Zeit zum DASMAXIMUM kommen muss, um überhaupt alles besichtigen zu können. Anschließend ging es weiter in das Stadtmuseum Trostberg, wo die inzwischen auf 26 Teilnehmer angewachsene Gruppe auf 2 Führungen von Hr. Dr. Lihotzky und Hr. Schweikart aufgeteilt wurden. Die Führungen gingen über die verschiedensten Räumlichkeiten der insgesamt 4 Stockwerke. Kostbare Möbel und Kamine konnten bewundert werden, ebenso wie wertvolle Uhren, Musikinstrumente aus den jeweiligen Epochen und natürlich auch die für ein Museum ungewöhnliche Schlosskapelle. Gezeigt wurde auch die bäuerliche Lebensart mit „Stubn“, „Kuchl“ und „Schlafkammer“, genauso wie der Spielzeugbereich und die historischen Waffen und Schützenscheiben im Schützensaal. Großen Anklang fanden auch die liebevoll eingerichteten Räume der 50 und 60 er – Jahre, wo die Besucher gerne noch länger verweilen wollten – aber der knappe Zeitplan drängte zur Abfahrt nach Tittmoning. Dort wurden die Teilnehmer der Museumstour ganz herzlich von Fr. Jetz-Deser und Hr. Ruhland mit einer kleinen Brotzeit und selbstgepressten Säften in der „Gerberei“ empfangen. Nach einer 20 minütigen Pause konnten sich die Museumstour-Besucher entscheiden, ob Sie die Burg mit ihren Räumlichkeiten oder die Sonderausstellung zum Thema „Zeitreise entlang der Salzach“ besichtigen möchten. Der Großteil entschied sich für die Burg mit dem Museum Rupertiwinkel. Hier konnten die Museumstour-Besucher in verschiedensten Schauräumen die bedeutenden Sammlungen mit Volkskunst, Handwerks- und Landwirtschaftsgeräten, prächtigen Öfen und Gemälden und vor allem die größte Schützenscheibensammlung aus vier Jahrhunderten bewundern. Den Abschluss bildete ein kurzer Gang im „Dunkeln“ auf dem Wehrgang, wo die umwerfende Aussicht auf die beleuchtete Stadt Tittmoning genossen werden konnte. Zufälligerweise fand auch im Innenhof der Burg die „3. Weiße Nacht“ statt, wo noch beim Abmarsch zum Bus die Musik der „Swing-Bagage!“ zu hören war. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Museumstour eine tolle Idee war, die Lust auf weitere Besichtigung der drei Museen macht, weil jedes in sich so großartig und umfangreich ist, dass dies in jeweils einer Stunde gar nicht vermittelt werden kann.

Quelle: Stadt Trostberg

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