Energiewechsel

Weilheim-Schongau: Landrat Zeller testet die Akustik im Radar-Dom in Raisting

Pressemeldung vom 13. September 2011, 10:20 Uhr

Mit Trompete den Klang des RADOM für gut befunden

RADOM wegen der Stützluft als Konzertsaal aber nicht geeignet

Unter den zahlreichen Ideen, wie das RADOM in Raisting zukünftig genutzt werden könnte,
wurde schon die Überlegung diskutiert, den Radar-Dom als Konzertsaal zu verwenden. Ob
das sinnvoll ist und wie sich der Klang im RADOM anhört, das hat Landrat Dr. Zeller nun
selbst ausprobiert. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Radom GmbH, Rene Jakob,
kletterte Friedrich Zeller auf das Drehgestell unterhalb des Parabol-Spiegels und spielte auf
seiner Trompete. „Das Echo ist nicht so fantastisch wie am Königssee. Aber es klingt impo-
sant!“, wertet Rene Jakob die Trompeten-Fanfare.

In seiner Jugend hat Landrat Zeller lange Jahre in der Memminger Jugendkapelle gespielt.
Seine Trompete holte er in seiner Zeit als Bürgermeister von Schongau gelegentlich aus
dem Instrumentenkasten, wenn es beim Volksfest darum ging, mit der Stadtkapelle ein Solo
zu blasen.

„Das ist aber schon länger her, und ich habe mich gefreut, dass ich noch einen gewissen
Ansatz habe – ich habe das Spielen noch nicht verlernt,“ kommentiert Zeller seinen akusti-
schen Versuch im RADOM.

„Was mich am RADOM begeistert, ist die Verbindung zwischen moderner Raumschale und
klarem Klang. Das RADOM ist für mich eine Kathedrale des digitalen Zeitalters. Allerdings
sind die Stützgebläse zu laut, so dass ein Streichorchester völlig untergehen würde.“ Wenn-
gleich das RADOM nie ein Konzertsaal wird, sei es doch überlegenswert, so Zeller weiter,
wie Musik, Technik und die Besonderheit der Traglufthülle kombiniert werden könnten, um
diesen einmaligen Ort zu zelebrieren.

„Keine Frage, das Raumerlebnis hier im RADOM ist überwältigend. Wir sind sehr froh, dass
die Hülle letztes Jahr ausgetauscht wurde und wir in diesem Jahr, die wichtigsten Bauarbei-
ten abschließen können,“ zeigte sich Geschäftsführer Jakob pragmatisch.

Quelle: Landratsamt Weilheim-Schongau

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